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17.02.2004

19:10 Uhr

Schuluniformen inspirieren Paul Smith

Modewochen in London: Wilde Zeiten sind vorbei

Die Zeiten werden modisch wieder konservativer. Zumindest ist das der Eindruck, den die London Fashion Week vermittelt. Die Rocksäume fallen, die Hals- und Rückenausschnitte werden hoch geschlossen sein.

HB LONDON. Selbst die Strümpfe waren bei den Schauen am Montag in fast jeder Kollektion blickdicht, allerdings nicht nur in Schwarz, sondern in allen Farben des Regenbogens.

Die Kollektion des bedeutendsten britischen Designers, Paul Smith, erschien ungewöhnlich verhalten: Keine Spur von leuchtenden Farbkombinationen und kraftvollen Prints, die man von Smith gewohnt ist. Für den kommenden Winter ließ er sich von englischen Schuluniformen inspirieren. Seine Models schritten in braven Faltenröcken und V-Ausschnittpullovern über den Laufsteg.

Bei Smith wie bei vielen anderen Designern auch sah man selbst die Pullover eng geschnürt: mit einem schmalen Gürtel in der Taille. Erstaunlich war auch Smiths Verwendung von Gold- und Leder-Gürteln, die an die Schulterriemen der berühmten Chanel-Taschen erinnerten. Die Farben dieser "gedämpften" Kollektion waren Dunkelblau, Schwarz, Beige und Rot.

Auch Jessica Ogdens Entwürfe demonstrierten, dass die wilden Zeiten in der Mode vorbei sind: Ihre Kleider sahen aus wie aus einem Mädchenkleiderschrank der 70er Jahre. Blasse Pastellfarben und Kleider im Patchworkstil erschienen in ihrer Show. Lange weite Röcke und kurze Jäckchen dominierten. Wie viele ihrer Kollegen führte auch Ogden kurze Ponchos vor.

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