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17.01.2004

12:42 Uhr

SchwackeAutomobil-Index

Gebrauchtwagen-Preise ziehen wieder an

Der Wiederverkaufswert eines gebrauchten Autos steigt wieder. Das geht aus dem neuesten Schwacke-Automobilindex hervor.

HB BERLIN. Die Käufer eines Gebrauchtwagens müssen sich wieder auf höhere Preise einstellen. Nach dem neuesten SchwackeAutomobil-Index (SAX) kletterten im Herbst des vergangenen Jahres die Preise von zwei Jahre alten Fahrzeugen um 0,4 Prozentpunkte auf durchschnittlich 68,6 Prozent.

Bei den Preissteigerungen legen vor allem Fahrzeuge der Oberklasse zu. Einen für Käufer günstigeren Restwert als im vorigen Frühjahr weisen auch Kleinwagen und Roadster auf, die prozentual am meisten an Wert einbüßten. Der durchschnittliche Preis für einen Gebrauchtwagen ist im Vergleich zum vorigen SAX um zwei Prozent auf rund 19.700 Euro gestiegen, teilten die Marktbeobachter von EurotaxSchwacke mit.

Zugleich habe sich der Wertverlust nach zweijähriger Nutzung eines Fahrzeugs im Mittel um 0,7 Prozent auf rund 9200 Euro verringert. Im SAX verglichen werden die Restwerte von zwei Jahre alten, marktgängigen Fahrzeugen in Prozent sowie deren Wertverluste in Euro. Minis büßten danach im Schnitt 160 Euro an Restwert ein. Dies liegt den Experten zufolge vor allem an dem kurz vor einem Facelift stehenden smart. Mit rund 2300 Euro weise er aber noch immer den niedrigsten Wertverlust aller Fahrzeuge im SAX aus.

Den preiswertesten Einstieg ins Autofahren bietet der Fiat Seicento mit rund 5000 Euro Restwert nach zwei Jahren. Für den Ford Fiesta als günstigsten Kleinwagen müsse man schon 1500 Euro mehr auf den Tisch legen, ermittelte EurotaxSchwacke. Der durchschnittliche Preis für einen zweijährigen Roadster sei dagegen um rund 350 Euro gefallen. Hier schlügen die «fortgeschrittenen Lebenszyklen» von Mercedes SLK und Audi TT durch.

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