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22.01.2001

10:04 Uhr

ddp KÖLN. Nach den erfolgreichen Transrapid-Verhandlungen in China fordert der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Ernst Schwanhold (SPD) auch in Deutschland eine zügige Entscheidung über den Bau der Magnetschwebebahn. Im Deutschlandfunk betonte er am Montag, sein Ziel sei es, im kommenden Jahr eine endgültige Entscheidung über den Bau der Bahn in Nordrhein-Westfalen zu treffen, "so dass wir 2002 mit dem Bau beginnen können." Neben der nordrhein-westfälischen Strecke ist auch eine Transrapid-Verbindung vom Münchner Flughafen zur Innenstadt im Gespräch.

In China war dem Konsortium Transrapid International am Sonntag von der chinesischen Regierung der Auftrag zum Bau für eine Transrapid-Strecke in Shanghai angekündigt worden. Der Vertrag soll am Dienstag unterzeichnet werden.

Schwanhold begrüßt Verhandlungsabschluß mit China

Schwanhold betonte, er sei "sehr froh", dass die Chinesen nach über einjähriger Verhandlung mit der Thyssen-Krupp AG und der Siemens AG eine Einigung erzielt hätten. Dies sei aus industrie- und verkehrspolitischer Sicht gut. Für Nordrhein-Westfalen sei dies zudem ein "zusätzlicher Impuls, dass wir nach umfänglicher Prüfung das Signal geben können, wir schaffen es bis 2006 zur Fußball-Weltmeisterschaft".

Der NRW-Verkehrsminister sagte weiter, in seinem Bundesland sei bereits "eine breite Aktivität" in Sachen Transrapid in Gange. Zuversichtlich zeigte er sich auch, dass sowohl die Strecken in Nordrhein-Westfalen als auch in München gebaut würden. Während es sich aber in München wie in Shanghai um eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung halte, sei die Aufgabe in NRW sehr viel anspruchsvoller, da hier fünf Städte eingebunden seien.

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