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17.01.2003

18:30 Uhr

Schweizer Finanzinvestor greift zu

Augusta Technologie verkauft Weinberger

Die Frankfurter Technologiegruppe Augusta Technologie hat ihre Tochter Weinberger AG an einen Schweizer Finanzinvestor verkauft.

Reuters FRANKFURT. Der Spezialist für High-Speed-Kamerasysteme sei an die Sertec Holding AG veräußert worden, teilte Augusta am Freitag mit. Über den Kaufpreis der 23 Mitarbeiter zählenden Weinberger AG sei Stillschweigen vereinbart worden. Mit dem Verkauf des Systemherstellers konzentriere sich Augusta künftig im Bereich industrielle Bildverarbeitung ausschließlich auf die Komponentenfertigung. "Der Markt ist zwar sehr interessant, passt aber nicht mehr zur strategischen Ausrichtung von Augusta", sagte eine Firmensprecherin. Angaben zu Umsatz und Ergebnis der Weinberger AG wollte sie nicht machen.

"Weitere Veräußerungen von Beteiligungen sind derzeit nicht vorgesehen. Wir verschließen uns jedoch grundsätzlich nicht gegenüber einem interessanten Angebot", sagte die Sprecherin weiter. Die Augusta-Gruppe besitzt den Angaben zufolge gegenwärtig neun Mehrheitsbeteiligungen an Technologiefirmen, die in den Bereichen Software, Systemtechnik, Sensorik und Kommunikationstechnologie tätig sind.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2002 verbuchte Augusta auf Grund von Abschreibungen einen operativen Verlust von 7,6 Millionen Euro bei einem Umsatz von 190 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2001 erzielte Augusta noch einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 11,2 Millionen Euro. Ende November hatte Augusta seine bestehenden Bankverbindlichkeiten neu strukturiert und dafür einen Konsortialkredit zur Sicherung der Liquidität von 46 Millionen Euro vereinbart.

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