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18.04.2003

15:11 Uhr

Seit zwei Jahren ist die Love Parade keine politische Veranstaltung mehr

Messe Berlin steigt bei Love Parade ein

Die Berliner Love Parade ist gerettet. Die Messe Berlin wird in die Organisation der weltweit größten Open-Air- Technoparty mit einsteigen. Darauf einigten sich Messe und Love- Parade-Veranstalter am Donnerstag.

HB/dpa BERLIN. Die Raver können nun wie geplant am 12. Juli durch die Hauptstadt ziehen. Wegen finanzieller Probleme sahen sich die Love-Parade-Macher dieses Mal nicht in der Lage, das Technospektakel allein auf die Beine zu stellen.

Die Messe werde mit ihrer Tochtergesellschaft Capital Catering GmbH unter anderem die gesamte gastronomische Versorgung der Love- Parade-Teilnehmer sicherstellen, teilte die Messe Berlin GmbH mit. An 200 Standorten entlang der traditionellen Paradestrecke durch den Tiergarten sollen Speisen und Getränke angeboten werden.

Die Love Parade hatte im vergangenen Jahr einen massiven Besuchereinbruch erlitten. Nur noch 600 000 bis 750 000 Raver tanzten zu Techno-Beats durch die Berliner Innenstadt. In den Jahren zuvor waren es teilweise bis zu 1,5 Millionen Teilnehmer gewesen. Für die Love Parade 2003 fehlten einige 100 000 Euro. Seit zwei Jahren ist die Love Parade keine politische Demonstration mehr. Deshalb müssen die etwa 1,5 Millionen Euro an Kosten von den Veranstaltern selbst aufgebracht werden.

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