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22.04.2003

17:01 Uhr

Sicherheitsrat berät über Irak-Sanktionen

USA gegen Rückkehr der UNO-Waffeninspektoren

Die USA haben sich gegen eine schnelle Rückkehr der UNO-Waffeninspektoren in den Irak ausgesprochen, was zu einem neuen Streit mit den Sicherheitsratsmitgliedern Frankreich, Russland und Deutschland führen könnte.

Reuters WASHINGTON. Der Sprecher von US-Präsident George W. Bush sagte am Dienstag, die USA und ihre Verbündeten übernähmen die Verantwortung dafür, dass die irakischen Waffenprogramme beendet würden. "Wir sehen nach vorn, nicht zurück. Das Regime von (Iraks Präsident) Saddam Hussein ist weg und wir werden angesichts der neuen Tatsachen die Herangehensweise an die Abrüstung des Regimes überdenken müssen."

Der UNO-Sicherheitsrat berät am Dienstag über ein Ende der Sanktionen gegen Irak, wobei auch UNO-Chefwaffeninspektor Hans Blix angehört werden soll. Die USA haben eine rasche Aufhebung der Sanktionen gefordert, die Anfang der 90er Jahre nach der irakischen Invasion in Kuwait verhängt worden waren. Die USA wollen durch den Verkauf von irakischem Öl einen Teil der Wiederaufbau-Kosten decken. Andere Mitglieder des Sicherheitsrats fordern indes, die früheren Irak-Resolutionen müssten beachtet werden. Demnach müsste Irak zuerst für frei von Massenvernichtungswaffen erklärt werden.

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