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27.01.2003

16:05 Uhr

Siegel für fair gehandeltet Produkte

Süßwaren aus fairem Handel finden Anklang

Die deutschen Verbraucher haben im vergangenen Jahr etwas mehr Bonbons, Schokoriegel und Schokolade aus dem so genannten fairen Handel mit Entwicklungsländern gekauft. Der Umsatz mit Süßigkeiten mit dem TransFair-Siegel sei 2002 um 500 000 Euro auf 9 Mill. Euro gestiegen, sagte Dieter Overath, Geschäftsführer der Organisation, am Montag in Köln.

HB/dpa Köln. Allerdings liege der Anteil von fair gehandelten Produkten am Gesamtmarkt bei Süßwaren weiterhin im Promillebereich, räumte er ein. Bei Kaffee betrage der Marktanteil immerhin er 1 Prozent, bei Tee 2 Prozent.

Mit den zusätzlichen Einnahmen aus den etwas höheren Preisen für die TransFair-Produkte sollen die Einkommen von Bauern in Entwicklungsländern verbessert sowie Projekte wie die Verbesserung der Trinkwasserversorgung finanziert werden.

TransFair handelt als unabhängige Siegelinitiative nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Siegel für fair gehandelte Produkte. Der Verein besteht seit zehn Jahren und wird von knapp 40 Organisationen unterstützt wie Brot für die Welt, Misereor und Unicel. Dem ersten Produkt Kaffee mit dem speziellen Siegel folgten Tee, Süßigkeiten, Kakao, Honig, Bananen und Orangensaft.

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