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29.01.2001

17:32 Uhr

vwd SEATTLE. Die US-Konjunktur kühlt sich ab, und die Hoffnungen auf die Explosion des E-Commerce haben sich in Luft aufgelöst. Nur wenig Anleger-Hoffnung ruht daher auf den Zahlen des Online-Händlers Amazon.com Inc, Seattle, der seine Zahlen für das vierte Quartal am Dienstag vorlegt.
Die größte Spannung hat Amazon.com den Zahlen durch die Bekanntgabe eigener Prognosen bereits genommen: So seien die Umsätze im vierten Quartal 2000 voraussichtlich um 40 Prozent auf rund 960 (676) Mill. $ gestiegen. Zudem geht Amazon.com von einem Pro-forma-Betriebsverlust von rund 67,2 Mill. $ bzw sieben (Vorjahr: 26) Prozent des Nettoumsatzes aus.

Analysten zeigten sich bereits mehrheitlich enttäuscht, dass die Umsätze von Amazon.com am unteren Ende der Erwartungen liegen. Die erwartete Überschreitung der Umsatzschwelle von einer Mrd. $ wurde nicht erreicht. Die prognostizierten Umsätze seien formal betrachtet kein Misserfolg, effektiv betrachtet hingegen schon, sagten Analysten. Ein weiterer Marktbeobachter wies darauf hin, dass die Umsätze niedrig seien und auf eine weiter rückläufige Wachstumsrate schließen ließen. Nach Ansicht anderer Beobachter hat Amazon.com das prognostizierte Betriebsergebnis nur durch massive Einschnitte bei Marketing-Ausgaben erreichen können.

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