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06.01.2003

15:40 Uhr

Smart-Rekord

Mercedes-Gruppe legt beim Absatz leicht zu

Mercedes-Benz hat den Absatz seiner Pkw-Marken im vergangenen Jahr leicht auf 1,232 Millionen Stück gesteigert (Vorjahr: 1,229 Millionen). Damit habe man die weltweite Spitzenstellung im Premium-Segment weiter ausgebaut und den Marktanteil auf 2,8 % erhöht, teilte Daimler-Chrysler am Montag mit.

dpa/rtr DETROIT/STUTTGART. Der reine Mercedes-Benz-Absatz sank zwar leicht um 3000 Fahrzeuge, konnte mit 1,11 Millionen Autos aber an das Rekordjahr 2001 anknüpfen. Rückläufig war allerdings der Absatz in Deutschland: Er ging um 4,2 % auf 373 600 Fahrzeuge zurück. Smart erzielte mit einer Steigerung von 5 % auf 122 300 Fahrzeuge einen neuen Rekord. Mit den vorgelegten Zahlen hat Mercedes-Chef Jürgen Hubbert seine eigenen Prognosen erfüllt.

Der Umsatz in dem Geschäftsfeld, zu dem auch der Smart gehört, habe bei rund 50 Mrd. ? gelegen, sagte Hubbert auf einer Pressekonferenz. Ein Jahr zuvor hatte der deutsch-amerikanische Autokonzern mit Mercedes-Benz und Smart 47,7 Mrd. ? umgesetzt.

Nach früheren Angaben rechnet Mercedes für 2002 mit einem konstanten operativen Ergebnis von rund 2,9 Mrd. ?. Die Sparte wäre damit erneut der größte Ergebnisträger des Konzerns.

Seit dem 1. Januar sei das Pkw-Geschäft rund um die Marke Mercedes-Benz in der neuen Mercedes Car Group zusammengefasst, teilte der Autokonzern weiter mit. Darin gebündelt werden die Marken Mercedes-Benz, Smart, Maybach und die Sub-Marken Mercedes-Benz AMG und Mercedes-Benz McLaren.

Mercedes-Chef Jürgen Hubbert sagte auf der US-Autoshow in Detroit: "Wir haben uns 2002 in einem weltweit schwierigen Wettbewerbsumfeld hervorragend behauptet." Mit innovativen Fahrzeugkonzepten werde die Car Group die Basis für weiteres substanzielles Wachstum schaffen.

In Deutschland konnte in einem um drei Prozent rückläufigen Markt der Marktanteil bei rund 12 % gehalten werden. In den USA gab es einen neuen Absatzrekord mit 213 200 Fahrzeugen (plus drei Prozent). In den wichtigen europäischen Märkten legten die Stuttgarter ebenfalls zu: In Großbritannien wurden mit 83 900 Fahrzeugen vier Prozent mehr verkauft, Italien wuchs um sieben Prozent auf 69 800 Fahrzeuge, in Frankreich betrug das Wachstum sechs Prozent auf 57 800 Autos. Auch in Asien gab es mit 86 500 verkauften Mercedes ein Absatzplus.

Bereits 37 % aller verkauften Mercedes-Benz-PKW waren Dieselfahrzeuge - dies war ein Anstieg um neun Prozentpunkte. Für die neue Luxuslimousine Maybach liegen den Angaben zufolge jetzt 1000 Bestellungen vor - damit ist eine Jahresproduktion verkauft.

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