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07.03.2003

16:36 Uhr

Sohn David in München geboren

Oliver Kahn zum zweiten Mal Vater

Fußball-Nationaltorwart Oliver Kahn (33) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Frau Simone (31) brachte am Freitagmorgen in München einen Jungen zur Welt. Das bestätigte der Pressesprecher des FC Bayern München.

HB/dpa MÜNCHEN. Das 49 cm große Kind wurde um 6.08 Uhr geboren, wog 2900 Gramm und soll David heißen. Oliver und Simone Kahn haben bereits eine Tochter, Katharina-Maria (4). Zuletzt hatte der Bayern-Kapitän wegen einer Affäre mit einer jungen Münchnerin für Wirbel gesorgt.

Oliver Kahn war bei der Geburt in einer Privatklinik im Stadtteil Bogenhausen in den frühen Morgenstunden anwesend. Am Nachmittag wollte der zum weltbesten Torhüter des Jahres 2002 gewählte Sportler bereits wieder am Abschlusstraining des FC Bayern teilnehmen. Der Bundesliga-Tabellenführer spielt am Samstag im Olympiastadion gegen Bayer 04 Leverkusen.

Ursprünglich war die Geburt für Anfang kommender Woche per Kaiserschnitt geplant, hieß es. Entgegen ersten Informationen kam der Junge am Freitag nicht per Kaiserschnitt, sondern auf "natürlichem Wege" zur Welt. Kahn war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Auch sein Manager hielt sich bedeckt. "Die Familie Kahn wird sich zu gegebener Zeit äußern", sagte Ludwig Karstens.

In den Tagen vor der Geburt seines Sohnes hatte Kahn mit dem Geständnis einer außerehelichen Beziehung für Schlagzeilen gesorgt. Er soll eine Liaison mit der 21-jährigen Münchnerin Verena K. gehabt haben. Auch die moralische Integrität des Fußball-Profis, der sich bisher in der Öffentlichkeit als vorbildlicher Familienvater präsentiert hat, wurde in Zweifel gezogen. "Damit muss man einfach leben, obwohl es nicht ganz einfach ist", hatte Kahn auf die Vorwürfe reagiert.

Einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts unter rund 1000 Befragten im Auftrag der TV-Illustrierten "Bildwoche" zufolge ist Kahn für 58 Prozent der Deutschen kein Vorbild mehr. 7 der 58 Prozent meinen in der Freitag veröffentlichten Umfrage sogar, dass Kahn nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen sollte (Frauen: 9 Prozent). Nur jeder dritte Deutsche meint, der Fußballstar sei trotz Seitensprungs weiterhin ein Vorbild.

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