Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.06.2000

11:22 Uhr

dpa HANNOVER/LEER. Der größte deutsche Milchverarbeiter, die Nordmilch-Gruppe, will bis Ende kommenden Jahres drei Standorte schließen. Insgesamt seien rund 350 Mitarbeiter betroffen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Geschlossen werden sollen die Standorte im ostfriesischen Leer, in Sittensen und in Schleswig. Insgesamt soll das Maßnahmenpaket nach Nordmilch-Angaben zu jährlichen Kosteneinsparungen von rund 50 Mill. DM führen.

Ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter sei bereits bei der Fusion von vier norddeutschen Molkereien zum "Milchriesen" Nordmilch e. G. im vergangenen Jahr beschlossen worden. Das Bundeskartellamt hatte im Juli vergangenen Jahres die Fusion zur neuen Nordmilch e.G. (Zeven) rückwirkend zum 1. Januar 1999 zugelassen. Das jährliche Milchaufkommen der neuen Nordmilch wurde mit 4,4 Mrd. Kilogramm, der Umsatz mit etwa 4,7 Mrd. DM (2,4 Mrd. Euro) angegeben.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×