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15.01.2001

13:45 Uhr

ap MADRID. Spanische Rinderzüchter haben am Montag mit der Blockade von Schlachthäusern begonnen, um die Regierung zu Verhandlungen über die Bewältigung der BSE-Krise zu zwingen. In Spanien sind bislang fünf BSE-Fälle bestätigt worden. Unterstützt wurde die Blockadeaktion von drei großen Züchterverbänden und zwei Bauernorganisationen, wie Javier Lopez mitteilte, der Präsident des Züchterverbandes Asovac. Die Mehrheit der 200 000 spanischen Rinderzüchter stehe hinter dem Vorhaben, sagte er. In Spanien werden der Zeitung "El Pais" zufolge täglich 7 000 Rinder geschlachtet. An einem großen Schlachthaus nördlich von Madrid standen sich am Montag 25 Demonstranten und 50 Polizisten gegenüber. Nach Angaben der Züchter ging wegen der BSE-Fälle der Rindfleischverbrauch in Spanien innerhalb weniger Monate um 70 % zurück. Dies habe zu Verlusten von elf Mrd. Peseten (130 Mill. Mark/66,1 Mill. Euro) geführt.



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