Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2003

16:19 Uhr

Sparer suchten auch Heil in Geldmartkfonds

Börsenkrise treibt Anleger in Immobilienfonds

Die Anleger sind angesichts der Einbrüche an den weltweiten Aktienmärkten in Immobilienfonds geflüchtet. Die Verwalter dieser Fonds verdoppelten 2002 ihren Geldzufluss auf die Rekordhöhe von 14,9 Milliarden Euro.

HB/dpa FRANKFURT. Dies berichtete der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) am Dienstag in Frankfurt. Insgesamt erhielten die Anbieter von Aktien-, Immobilien- oder Rentenfonds 65,2 Milliarden Euro zur Verwaltung neu hinzu. 2001 waren es noch 79,8 Milliarden Euro gewesen.

Das Niveau von 2002 liege aber immer noch über dem Durchschnitt der 90er Jahre mit 51 Milliarden Euro, betonte Vorstandssprecher Axel-Günter Benkner. Neben Immobilien suchten die Sparer ihr Heil in Geldmarktfonds. Hier legten sie 8,5 Milliarden Euro neu an. Insgesamt stieg das Vermögen in diesen Papieren von 50,4 auf 58,5 Milliarden Euro an.

Selbst in Aktienfonds investierten die Bundesbürger trotz der Börsenkrise noch frisches Geld. Allerdings halbierte sich der Zufluss im Vergleich zum Vorjahr auf vier Milliarden Euro.

Die "Riester-Rente" habe sich nicht durchgesetzt, konstatierte der BVI. Kaum zehn Prozent der Anspruchsberechtigten hätten im ersten Jahr einen solchen Vertrag abgeschlossen. Der Regelkatalog sollte nach Ansicht der Investmentbranche verschlankt und der Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert werden. Derzeit dürfen zum Beispiel Selbstständige keinen Riester-Vertrag abschließen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×