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11.01.2001

19:02 Uhr

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Sparkassen-Chef: Beim Online-Banking zu dogmatisch

Mehr Tempo beim Aufbau eines zentralen Online-Brokers der Sparkassen-Finanzgruppe hat der Vorstandschef der Stadtsparkasse Hannover, Harald Quensen, gefordert. Nach der Grundsatzentscheidung über die Schaffung eines gemeinsamen Wertpapierhandels per Datennetz bewege sich die Entwicklungsgeschwindigkeit noch nicht auf Internet-Niveau, sagte Quensen am Donnerstag in Hannover.

Reuters HANNOVER. Darüber hinaus kritisierte der Chef der zehntgrößten deutschen Sparkasse das Vorgehen der Sparkassen beim so genannten "Mobile Banking" per Internet von mobilen Endgeräten aus als zu dogmatisch und wenig unternehmerisch. Mit dem Geschäftsjahr 2000 zeigte sich Quensen trotz geringeren Betriebsergebnisses zufrieden.

"Beim Mobile Banking entscheidet sich künftig die Marktführerschaft im Privatkundengeschäft", sagte Quensen. Den Hauptgrund für den zögerlichen Aufbau des Online-Brokers der Sparkassen sieht Quensen in dem Festhalten an regionalen Zuständigkeiten. Es falle der Sparkassen-Finanzgruppe nach wie vor sehr schwer, Geschäftsfelder aus bisher regionaler Verantwortung an eine zentrale Instanz abzugeben, meinte Quensen.

Im Geschäftsjahr 2000 steigerte die Stadtsparkasse ihre Bilanzsumme um 5,6 % auf 15,9 Mrd. DM, lag aber beim Betriebsergebnis mit 130 Mill. DM aufgrund geringerer Zinseinnahmen 18 % unter Vorjahr. Der Jahresüberschuss von 40 Mill. DM bewege sich aber auf Vorjahresniveau. Für 2001 werde ein Wachstum der Bilanzsumme um erneut sechs Prozent erwartet.

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