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08.01.2003

08:45 Uhr

SPD schwer unter Druck

CDU liegt in Hessen und Niedersachsen vorn

Knapp vier Wochen vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen liegt die Union einer Umfrage zufolge weit vor den Sozialdemokraten. In beiden Ländern würde die CDU gegenüber den Ergebnissen der letzten deutlich zulegen, während die SPD an Stimmen verlieren würde, berichtete am Mittwoch die Auftraggeberin der Forsa-Studie, das Magazin "Stern".

HB/dpa HAMBURG. Die FDP zöge demnach mit jeweils 5 % nur ganz knapp in die beiden Landtage ein - in diesem Falle würde Schwarz-Gelb die Macht in Niedersachsen von der dort allein regierenden SPD erobern und die Regierungsgewalt in Hessen behalten.

Dort steigerte sich die CDU von Ministerpräsident Roland Koch gegenüber der letzten Landtagswahl um 3,6 Punkte auf 47 %. Sie lag damit 15 Punkte vor der SPD, die mit ihrem Spitzenkandidaten Gerhard Bökel um 7,4 Punkte auf 32 % zurückfiel. Die Grünen legten nach der Umfrage um 4,8 Punkte auf 12 % zu. Die Liberalen verloren 0,1 Punkte und zögen mit 5 % noch knapper als vor vier Jahren in den Landtag ein.

In Niedersachsen legte die CDU von Herausforderer Christian Wulff um 10,1 Punkte auf 46 % zu. Sie lag damit um zehn Punkte vor den regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsident Sigmar Gabriel, die um 11,9 Punkte auf 36 % stürzten. Die Grünen verbessern der Umfrage zufolge um drei Punkte auf 10 %, die Liberalen um 0,1 Punkte auf 5 %.

Gute Noten gab es in Hessen auch für Ministerpräsident Koch: Bei einer Direktwahl würden sich 44 % der Wähler für ihn entscheiden, für seinen Herausforderer Bökel nur 31 %. Anders in Niedersachsen: Dort liegt entgegen dem Parteientrend Regierungschef Gabriel mit 47 % klar vor dem Oppositionsführer Wulff mit 36 %.

Für die Untersuchung befragte Forsa in beiden Ländern jeweils rund 1120 Bürger. Die Fehlerquote gab das Institut mit plus/minus drei Prozentpunkten an.

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