Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2005

10:55 Uhr

"Special message" beim WEF

Schröder schließt Chiracs Weltsteuer nicht aus

Bundeskanzler Gerhard Schröder schließt entgegen der Skepsis im Bundesfinanzministerium eine Steuer auf Finanztransaktionen als Möglichkeit zur Finanzierung von Hilfen für afrikanische Länder nicht aus.

HB DAVOS. Bundeskanzler Gerhard Schröder schließt entgegen der Skepsis im Bundesfinanzministerium eine Steuer auf Finanztransaktionen als Möglichkeit zur Finanzierung von Hilfen für afrikanische Länder nicht aus.

Schröder sagte am Freitag auf dem WEF in Davos, eine Steuer auf weltweite spekulative Finanztransaktionen könne eine solche Möglichkeit sein. Einen entsprechenden Vorschlag hatte zuvor Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac unterbreitet. Im deutschen Finanzministeriums hatte es geheißen, man stehe dem Vorschlag einer weltweiten Steuer zur Finanzierung des Kampfes gegen Aids oder zur Erhöhung der Entwicklungshilfe im Grundsatz positiv gegenüber. Allerdings bewerte man den Vorschlag einer Steuer auf internationale Finanztransaktionen skeptisch.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×