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12.01.2001

13:30 Uhr

Spezialabteilungen der ICC warnen vor kriminellen Websites

Internet-Betrugsfälle dramatisch angestiegen

Die Zahl der Internet-Betrugsfälle ist nach Angaben der Internationalen Handelskammer (ICC) mit Sitz in Paris im vergangenen Jahr weltweit dramatisch angestiegen. Wie die Schweizer ICC-Organisation am Freitag in Zürich mitteilte, stehen 67 % der gemeldeten Fälle von Internetkriminalität in direktem Zusammenhang mit kriminellen Vorkommnissen beziehungsweise absichtlicher Täuschung durch Handel im Internet.

ap ZÜRICH/PARIS. Die Scheinangebote betrafen den Angaben zufolge sowohl Güter wie auch Dienstleistungen. Besonders im Banken-, Versicherungs- und Transportbereich bestehe ein Bedarf nach Warninstrumenten. Die Gesamtzahl der Betrugsfälle wurde nicht bekannt gegeben.

Spezialabteilungen der ICC hätten eine neue Dienstleistung zur Cybercrime-Bekämpfung entwickelt, die speziell auf den Handel im Web zugeschnitten sei und die Vertrauenswürdigkeit potenzieller Geschäftspartner prüfe. Die Experten verfügten über die Technologie, jede Webseite zu durchleuchten, die Urheberschaft festzustellen und deren Spuren bis weit über den Internet Service Provider hinaus zu verfolgen.

Die ICC-Spezialabteilungen hätten ihren Mitgliedern dank frühzeitiger Warnung vor kriminellen Websites allein im Jahr 2000 Verluste in Höhe von rund 2,3 Mrd. Dollar (4,72 Mrd. DM) erspart.

Die ICC wurde 1919 gegründet und ist ein Verbund von Firmen aus der ganzen Welt. Die ICC hat Mitglieder aus 130 Ländern. Etwa 1 500 Wirtschaftsorganisationen und rund 5 000 Unternehmen der internationalen Wirtschaft gehören dazu.



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