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28.01.2003

16:00 Uhr

Spielwarenhersteller stemmt sich gegen schwachen Branchentrend

Lego hat viel Spaß am Spiel

Der Spielwarenhersteller Lego GmbH hat im Geschäftsjahr 2002 trotz der Flaute im Einzelhandel seinen Umsatz gesteigert.

rtr/dpa FRANKFURT. Die für die Vermarktung aller Lego-Produkte und-Programme in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortliche Lego GmbH habe 2002 ihren Nettoumsatz auf 250 Millionen Euro von 240 Millionen Euro im Vorjahr gesteigert, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Zudem sei ein Gewinnzuwachs von 3,5 Prozent erzielt worden. Ergebniskennziffern nennt die Lego GmbH traditionell nicht.

Wachstumsträger seien 2002 vor allem die Lego-Programme Bionicle, Lego Fußball, die Star-Wars-Reihe sowie die Lego-Grundkästen gewesen. Damit konnte sich Lego gegen den Negativtrend der Branche stemmen. Nach Angaben des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels sanken die Umsätze des Fachhandels 2002 um etwa drei Prozent.

Zur Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg, die vom 30. Januar bis zum 4. Februar stattfindet, präsentiert die Lego GmbH nach eigenen Angaben zahlreiche neue Produkte und Spiellinien, die dieses Jahr ganz im Zeichen des Sports stünden. Zudem bietet der Hersteller der bunten Kunststoffsteine ab August zum zweiten Mal ein eigenes Programm für Mädchen unter dem Namen "Clikits" an, mit dem beispielsweise Schmuckstücke gestaltet werden können.

Einen erfolgreichen Start habe der Legoland Deutschland Park im bayerischen Günzburg 2002 hingelegt. Rund 1,3 Millionen Menschen hätten den Park im vergangenen Jahr besucht, der dieses Jahr in die zweite Saison geht.

Die Eröffnung des ersten Legolandes in Deutschland habe den Umsatz des Spielwarenherstellers im vergangenen Jahr zusätzlich angekurbelt. "Zum Umsatzanstieg hat das Legoland natürlich beigetragen", sagte ein Sprecher. Der Spielwaren-Konzern mit Sitz im dänischen Billund hatte rund 150 Millionen Euro in seinen weltweit vierten Freizeitpark investiert.

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