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13.06.2000

20:23 Uhr

Reuters BERLIN. CDU und CSU haben nach einem von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) im Spitzengespräch über die Rentenreform vorgelegten Kompromiss weiteren Verhandlungsbedarf angemeldet. Der Vorschlag habe viele Fragen aufgeworfen, die geklärt werden müssten, hieß es am Dienstagabend in Berlin aus Teilnehmerkreisen. Es werde wahrscheinlich nicht zu der für Ende Juni geplanten Rentenklausur kommen. Angesichts der neuen Entwicklung wolle man zu dem lange geplanten gemeinsamen Treffen erst im September zusammenkommen. Schröder habe in den Verhandlungen einen Vorschlag zur steuerlichen Befreiung von Beiträgen für die private Rentenversicherung präsentiert.

In dem Papier schlage die Bundesregierung vor, die Beiträge für die private Altersvororge ab dem Jahr 2008 von der Steuer zu befreien. Die Kosten für die Freistellung habe Schröder auf rund 19 Mrd. DM im Jahr beziffert.

Im Jahr 2008 soll die private Vorsorge nach den bisherigen Plänen des Arbeitsministeriums bei vier Prozent des Bruttoeinkommens liegen. Bislang sind für die private Altersvorsorge Zuschüsse bis zu einer Höchstgrenze von 400 Mark im Jahr für die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen vorgesehen.

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