Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.07.2014

00:10 Uhr

1:0 gegen Frankreich

Hummels köpft Deutschland ins Glück

VonStefan Kaufmann

Die deutsche Nationalmannschaft steht im WM-Halbfinale. Mit 1:0 kämpfte die DFB-Elf die Franzosen nieder. Manuel Neuer treibt die französischen Stürmer zur Verzweiflung. Matchwinner ist ein Verteidiger.

Hummels köpft Deutschland ins Halbfinale

Video: Hummels köpft Deutschland ins Halbfinale

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Rio de JaneiroKoffer packen, Rückflugticket bereithalten, zurück nach Europa düsen – dieses Los überlasst die deutsche Nationalmannschaft den Franzosen. Mit 1:0 siegt die DFB-Elf in einem spannenden Spiel im berühmten Maracana und steht damit im Halbfinale. Den entscheidenden Treffer markierte Mats Hummels bereits in der Anfangsphase. Am Dienstag kommt es nun zum Duell mit Gastgeber Brasilien.

In 60 Sekunden – es lief die 13. Spielminute – zeigte ein Mann, warum er so wichtig für die deutsche Mannschaft ist. Zunächst lief Verteidiger Mats Hummels vor dem eigenen Tor in höchster Not einen Querpass von Antoine Griezmann ab, nur eine Minute später köpfte er im anderen Strafraum den Ball ins Tor der Franzosen. Im Duell mit Raphael Varane ließ sich Hummels nicht beirren und verlängerte eine scharfe Freistoßflanke von Toni Kross. Frankreichs Torwart Hugo Loris streckte sich vergebens.

Weitere Chancen kreierte die DFB-Elf, als Mesut Özil Mitte der ersten Spielhälfte die linke Außenbahn verlassen durfte. Doch ein Zuspiel, weitergeleitet von Sami Khedira, konnte Thomas Müller nicht erreichen (25. Spielminute). Ein Elfmeterpfiff, den er wenig später mit Vehemenz forderte, wurde ihm vom argentinischen Schiedsrichter Nestor Pitana zu Recht verweigert.

Torjäger Müller, der bei dieser Weltmeisterschaft bislang vier Mal erfolgreich war, musste sich in diesem Viertelfinale allerdings nicht mehr als Einzelkämpfer beweisen. Ganz in der Spitze kam erstmals seit Turnierbeginn Miroslav Klose von der ersten Minute an zum Einsatz. Außerdem verzichtete Trainer Joachim Löw darauf, sich zwischen den Mittelfeldmotoren Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira zu entscheiden und stellte beide in die Startelf. Möglich machte dies eine Rochade, die noch vor Tagen als ausgeschlossen galt. Philipp Lahm, eigentlich mit Freifahrtscheint im defensiven Mittelfeld, musste nun doch wieder zurück auf die rechte Abwehrseite.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×