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19.06.2014

20:25 Uhr

2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste

Kolumbien vor Achtelfinal-Einzug

Kolumbien hat das Tor zum Achtelfinale der Fußball-WM in Brasilien mit zwei Siegen weit aufgestoßen. Dabei konnten die Südamerikaner in der zweiten Halbzeit überzeugen. Für die Ivorer wird es dagegen noch einmal eng.

James Rodriguez traf für Kolumbien: Die Elfenbeinküste spielte dagegen lange eher behäbig. AFP

James Rodriguez traf für Kolumbien: Die Elfenbeinküste spielte dagegen lange eher behäbig.

BrasilíaDidier Drogbas Zauber wirkt nicht mehr. Trotz der Einwechselung des Starstürmers verlor die Elfenbeinküste das zweite Gruppenspiel der Fußball-WM gegen Kolumbien mit 1:2 (0:0). Die Südamerikaner kamen am Donnerstag in Brasília ausgerechnet zum Führungstreffer durch James Rodríguez (64. Minute), weil dieser ein Kopfball-Duell gegen den eingewechselten Topakteur der Ivorer gewann. Juan Quintero (70.) sicherte mit seinem Treffer den zweiten Dreier, der den Kolumbianern fast schon für die nächste Runde reicht. Drogba & Co. hingegen kamen vor 65 000 begeisterten Zuschauern im Estadio Nacional der Hauptstadt Brasilia nur zum Ehrentor von Gervinho (73.).

„Ich bin einfach nur sehr, sehr glücklich. Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit zwei Siegen in die WM starten würden“, sagte Matchwinner Rodriguez glückstrahlend. Coach Sabri Lamouchi von der Elfenbeinküste war dagegen traurig. „Das war eine Niederlage gegen ein gutes Team, das unsere Fehler ausgenutzt hat. Ich kann meiner Mannschaft aber nichts vorwerfen, denn sie hat bis zum Schluss alles versucht. Gegen Griechenland müssen wir noch mal alles mobilisieren.“

Kolumbien überzeugte über weite Strecken mit einer kompakten Abwehr und Kontern gegen die Afrikaner, bei denen Drogba wie schon gegen Japan im Auftaktspiel lange auf der Reservebank schmorte. Kolumbiens Trainer José Pekerman, der auf dieselbe Startelf wie beim 3:0 über Griechenland setzte, ließ sein Team wieder schnell nach vorn spielen. Gesucht wurde meistens James Rodriguez. Die Mehrzahl der Angriffe liefen über den Mann vom AS Monaco, der aber auch öfter hängen blieb.

Angefeuert von dem am Wochenende wiedergewählten Präsident Juan Manuel Santos und mehr als 50 000 mitgereisten Fans dominierten die Kolumbianer die Partie. Das Stadion war fest in der Hand der gelb gekleideten Südamerikaner. Das „Gelbe Fieber“, wie Verbandspräsident Luis Bedoya es nannte, grassierte im Estadio Nacional.

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