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24.06.2014

00:04 Uhr

3:1 gegen Kroatien

Mexiko ballert sich spät ins Achtelfinale

Mit drei späten Toren hat Mexiko den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Gegen schwache Kroaten war es lange Zeit eine umkämpfte Partie. Die Elf von Niko Kovac enttäuschte dabei auf ganzer Linie.

Der Held aus dem Brasilien-Spiel, Guillermo Ochoa (l.), herzt Torschütze Rafael Marquez: Mexiko steht im Achtefinale. AFP

Der Held aus dem Brasilien-Spiel, Guillermo Ochoa (l.), herzt Torschütze Rafael Marquez: Mexiko steht im Achtefinale.

RecifeMit drei Toren im Schlussspurt haben Mexikos Defensivstrategen Kroatiens WM-Aus besiegelt und das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien erreicht. Durch Tore von Rafael Marquez (72.), Andres Guardado (75.) und Javier „Chicharito“ Hernandez gewannen die Mittelamerikaner am Montag ihr letztes Vorrundenspiel gegen Kroatien verdient mit 3:1 (0:0) und schlossen die Gruppe A als Zweiter hinter Gastgeber Brasilien ab. Gegner der „Tri“ in der K.o.-Runde ist am Montag in Fortaleza das Team der Niederlande. Verzichten muss Mexiko dann auf José Vazquez, der sich die zweite Gelbe Karte im Turnier einhandelte.

In einer erst gegen Ende unterhaltsamen Partie vor 41 212 Zuschauern in der Arena Pernambuco von Recife enttäuschten die Kroaten durch ihr wenig kreatives Spiel und verpassten zum dritten Mal nach 2002 und 2006 den Einzug ins Achtelfinale einer WM. Der Wolfsburger Ivan Perisic konnte in der 87. Minute nur noch auf 1:3 verkürzen. Kurz vor Schluss sah Ante Rebic wegen groben Foulspiels die Rote Karte (89.).

Die Mexikaner standen in der Defensive gewohnt sicher und schlugen in der Schlussphase eiskalt zu. Zunächst verwertete Marquez einen Eckball per Kopf, drei Minuten später war Leverkusens Bundesliga-Profi Guardado mit einem strammen Schuss unter die Latte erfolgreich, ehe Hernandez den Sack endgültig zumachte.

„Wir haben ein Rezept, wie wir sie schlagen können“, hatte Kroatiens Coach Niko Kovac vor der Partie vollmundig verkündet. Davon war auf dem Rasen allerdings über weite Strecken nichts zu sehen. Den Angriffsaktionen der Balkan-Elf fehlten Ideen und Tempo, um eine Lücke in die gewohnt sicher stehende mexikanische Hintermannschaft zu reißen. Dem bisher in Brasilien so überzeugend auftretenden Wolfsburger Duo Ivica Olic und Perisic gelang es viel zu selten, über die Außenpositionen Druck zu entwickeln.

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