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24.06.2014

00:09 Uhr

4:1 gegen Kamerun

Neymar schießt Brasilien ins Achtelfinale

Ohne Neymar geht bei Brasilien auch weiterhin nichts: Der Superstar erzielte gegen Kamerun seine Turniertore drei und vier, Brasilien steht somit im Achtelfinale. Ein Schalker traf für Kamerun.

Absoluter Matchwinner für Brasilien war Neymar (l.). Hier jubelt er mit Luiz Gustavo über eines seiner beiden Tore. dpa

Absoluter Matchwinner für Brasilien war Neymar (l.). Hier jubelt er mit Luiz Gustavo über eines seiner beiden Tore.

BrasilíaDer Riese Brasilien ist bei seiner Heim-Weltmeisterschaft erwacht: Der neue Superstar Neymar führte die Seleção im letzten Vorrundenspiel zu einem umjubelten 4:1 (2:1) über Kamerun und damit als Gruppensieger ins Achtelfinale gegen Chile. Vor 69 112 total begeisterten Zuschauern im Estádio Nacional von Brasília gelangen Neymar (17./35. Minute) seine Turniertore Nummer drei und vier. Sturmkollege Fred (49.) und Joker Fernandinho (84.) sorgten später dafür, dass beim WM-Gastgeber rechtzeitig zur K.o.-Runde der Knoten geplatzt sein könnte. Bundesliga-Profi Joel Matip (26.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die konzeptlosen Afrikaner erzielt, die damit ohne Punkte die Heimreise antreten müssen.

Unter ohrenbetäubendem Lärm und Brasil-Brasil-Rufen begann das Match. Die Seleção-Kicker winkten sogleich wild Richtung Ränge, um die Fans mitzunehmen. Und entsprechend stürmisch begann das Team gegen die schon ausgeschiedenen „Löwen“, bei denen der deutsche Trainer Volker Finke trotz der angekündigten Umstellungen den Schalker Matip und Eric Maxim Choupo-Moting wieder in der Startformation aufbot. Bei der ersten vielversprechenden Aktion des Mannes aus Mainz rettete David Luiz (12.). Dann ging es wieder in die andere Richtung. Und wie!

Erst hatte Allam Nyom Glück, dass er nicht Gelb sah, denn er schubste Neymar Richtung Fotografen (15.). Dann rächte sich der Superstar auf seine Weise. Eine tolle Flanke des Wolfsburgers Luiz Gustavo lenkte er zum 100. Tor des WM-Turniers in die Maschen. Bei Coach Luiz Felipe Scolari entlud sich die ganze Anspannung der Vortage - und im zum Tollhaus gewordenen Stadion sangen sie: „Der Meister ist wieder da!“

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