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16.06.2011

17:06 Uhr

Allianz-Vorstand Heinemann

„Für uns ist Frauenfußball die ideale Besetzung“

VonThomas Mersch

ExklusivDie Allianz gehört mit ihrem umfangreichen Engagement zu den größten Unterstützern des deutschen Frauenfußballs. Marktmanagement-Chef Bernd Heinemann im Interview über Nutzen und gute Zukunftsaussichten des Sponsoring.

Marktmanagement-Vorstand Bernd Heinemann zielt mit dem Engagement der Allianz in erster Linie auf langfristige Effekte ab. Quelle: Thorsten Jochim für Handelsblatt

Marktmanagement-Vorstand Bernd Heinemann zielt mit dem Engagement der Allianz in erster Linie auf langfristige Effekte ab.

Handelsblatt: Die Allianz sponsert die WM und die Nationalelf, sie wirbt mit Organisationschefin Steffi Jones, Bundestrainerin Silvia Neid und Spielerin Lira Bajramaj. Wie weit muss die Nationalelf kommen, damit sich die Millioneninvestitionen auszahlen?

Bernd Heinemann: Wir haben eine erfolgreiche Mannschaft, darauf setzen wir mittel- und langfristig. Wir hoffen, dass sie das Finale erreicht. Das ist aber für unsere wirtschaftliche Gleichung keine Bedingung.

HB: Wie lautet die denn?

Heinemann: Wir wollen vor allem Frauen und Familien erreichen. Wir sehen uns auch klassische Marketingdimensionen wie Werbeerinnerung und Markenbekanntheit an, aber das ist nicht das einzige Kriterium. Wichtig ist, dass wir die Präsenz in der Fläche hinbekommen und unsere Vertreter einbinden.

HB: Sie spielen auf Ihren "Girls Cup" an?

Heinemann: Mit den Mädchenfußballturnieren haben wir letztes Jahr begonnen. Zu 130 Turnieren kamen über 10.000 Spielerinnen. Dieses Jahr werden es hoffentlich 200 Turniere. Da kommen Eltern hin, auch Allianzer und ihre Familien. Das ist ein richtiges kleines Fest.

HB: Andere nationale Förderer unterstützen auch die Herrenauswahl. Warum konzentrieren Sie sich auf das Frauenteam?

Heinemann: Wir beschränken uns nicht auf Frauenfußball, sondern haben ein langes Engagement mit der Allianz Arena und Bayern München. Vor zwei, drei Jahren haben wir überlegt, wie wir das komplettieren. Der Frauenfußball bot sich an. Keine andere Sportart nimmt nach Anzahl der Aktiven und der medialen Präsenz so stark zu. Das ergab mehr Sinn als noch ein Engagement im Männerfußball.

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