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25.06.2014

20:35 Uhr

Auch Nigeria weiter

Argentinien siegt dank Rojos Knie

Zweimal geht Argentinien dank Messi in Führung – zweimal braucht Nigerias Musa nur ganz kurze Zeit, um auszugleichen. Nach Rojos Treffer kommen die Afrikaner nicht mehr zurück. Doch Nigeria darf trotzdem jubeln.

Lionel Messi hat Argentinien im Spiel gegen Nigeria gleich zweimal in Führung gebracht. AFP

Lionel Messi hat Argentinien im Spiel gegen Nigeria gleich zweimal in Führung gebracht.

Porto AlegreMessi, immer wieder Messi! Die argentinische Fußball-Nationalmannschaft hat dank ihres Superstars auch das dritte WM-Vorrundenspiel gewonnen und wird als Sieger der Gruppe F im Achtelfinale auf den Zweiten der Gruppe E treffen. Einen Tag nach seinem 27. Geburtstag war der vierfache Weltfußballer des Jahres erneut überragender Spieler der „Albiceleste“ und schoss beim 3:2-(2:1)-Sieg seine Turniertore drei und vier (3./45. Minute).

„Wir müssen ruhig bleiben und arbeiten weiter an unserem Traum. Wir werden uns noch verbessern und unser volles Potenzial abrufen“, kommentierte Kunstschütze Messi im Anschluss an seine Gala.

Den dritten Treffer der in Porto Alegre von rund 40.000 frenetischen Fans unterstützen Argentiniern erzielte Abwehrspieler Marcos Rojo (50.). Angreifer Ahmed Musa hatte mit einem Doppelpack (4./47.) zwischenzeitlich für Nigeria ausgeglichen. Der Afrikameister zog trotz der Niederlage ebenfalls in die Runde der letzten 16 ein. Damit tritt Argentinien am Dienstag in Sao Paulo an, für Nigeria geht es schon einen Tag vorher in Brasilia weiter. „Ich bin zufrieden, vor allem mit der zweiten Halbzeit. Davor hatten wir zuviel Respekt“, sagte Nigerias Trainer Stephen Keshi.

Zumindest in den ersten Spielminuten schienen die bisher wenig überzeugenden Argentinier auf gutem Weg zu ihrer erste WM-Gala. In der Heimspiel-Atmosphäre von Porto Alegre, das nur rund 600 Kilometer von der heimischen Grenze entfernt liegt, gelang ihnen ein Start nach Maß. Nach einem Lattentreffer von Angel di Maria war Messi zur Stelle und schoss den Ball im Vollspann von Höhe des Elfmeterpunktes unhaltbar ins Tor. Doch die Freude der rund 40 000 argentinischen Fans im Stadion über den dritten WM-Treffer des Superstars währte nur wenige Sekunden.

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