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01.07.2014

17:06 Uhr

Bizarre Tätowierung

Chilene verewigt sein eigenes Lattentrauma

Dem Tal der Tränen hätte der Chilene Mauricio Pinilla entkommen können – hätte er gegen Brasilien in der Verlängerung getroffen. Doch verdrängen will der Stürmer seine vergebene Chance nicht. Ganz im Gegenteil.

„One centimeter from Glory“ und „Blessed“: Mauricio Pinilla hat zwei neue Tattoos. Bildquelle: globo.com

„One centimeter from Glory“ und „Blessed“: Mauricio Pinilla hat zwei neue Tattoos. Bildquelle: globo.com

Rio de Janeiro/SantiagoChiles Nationalspieler Mauricio Pinilla will seinen Lattenschuss im Achtelfinale gegen Brasilien in der 120. Minute Medienberichten zufolge ein Leben lang mit sich tragen. Im Internet kursieren Fotos, die den 30-Jährigen zeigen sollen, wie er sich die Szene bei seiner Rückkehr nach Chile auf den Rücken tätowieren lässt. Darunter steht in englischer Sprache: „One Centimeter from Glory“ (Ein Zentimeter vom Ruhm).

Der in Italien für Cagliari Calcio stürmende Spieler soll sich danach zudem an den Schläfen die Worte „Blessed“ (Gesegnet) und „For Life“ (Fürs Leben) tätowieren lassen haben, wie die Fotos beweisen sollen, die unter anderem globo.com am Dienstag zeigte.

Bei Pinillas Lattenschuss fehlten am vorigen Samstag in den letzten Sekunden der Partie nur ein paar Zentimeter – der Treffer hätte Brasiliens erstes Achtelfinal-Aus seit 1990 bedeutet. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Im Elfmeterschießen gewann die Seleção das Spiel dank des überragenden Torkeepers Júlio César mit 3:2.

Die Vorlage für das Tattoo: Mauricio Pinilla trifft nur die Latte. ap

Die Vorlage für das Tattoo: Mauricio Pinilla trifft nur die Latte.

Eine offizielle Bestätigung für die Echtheit der Fotos gab es von Seiten Panillas zunächst nicht. Im Internet sorgten die Bilder für Aufmerksamkeit, aber auch für ironische Bemerkungen. „Warum hat er sich nicht den verschossenen Elfmeter tätowieren lassen?“, hieß es in einem Kommentar. Denn César hatte auch Pinillas Schuss pariert.

Von

dpa

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