Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.02.2014

11:02 Uhr

Dopingfall Sachenbacher

DOSB stellt Strafanzeige gegen unbekannt

Der Dopingfall Sachenbacher-Stehle wird juristisch aufgearbeitet: Der Deutsche Olympische Sportbund hat Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Den Regularien zufolge handelt es sich um einen formellen Akt.

Konsequent gegen Doping: Michael Vesper, deutscher Chef de Mission. dpa

Konsequent gegen Doping: Michael Vesper, deutscher Chef de Mission.

SotschiDer Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat nach dem Dopingfall von Evi Sachenbacher-Stehle am Sonntag Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Dies teilte der DOSB am Schlusstag der Olympischen Winterspiele in Sotschi mit. Außerdem werde der DOSB der Münchner Schwerpunktstaatsanwaltschaft alle ihm vorliegenden Informationen zur Verfügung stellen, hieß es in der Mitteilung. „Mit diesem Schritt gehen wir konsequent den in unserem Anti-Doping-Management vorgezeichneten Weg“, sagte Chef de Mission Michael Vesper. Den Regularien zufolge handelt es sich um einen formellen Akt.

Im Anti-Doping-Management heißt es: „Ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen, unabhängig ob durch eine/n Athleten/in oder eine/n Athletenbetreuer/in, sieht von Seiten des DOSB den sofortigen Ausschluss aus der Olympiamannschaft, die Rückforderung der Entsendekosten, eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro und Strafanzeige vor.“

Die 33-jährige Biathletin war bei den Spielen des Dopings mit einem Stimulanzmittel überführt worden. Es soll nach ihren Angaben in einem mit der verbotenen Substanz verunreinigten Nahrungsergänzungsmittel enthalten gewesen sein. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und bereits Hausdurchsuchungen im Bundesstützpunkt der Athletin in Ruhpolding und in zwei privaten Unterkünften durchgeführt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×