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06.02.2014

20:33 Uhr

Eiskunstlauf

Deutsche auf Platz fünf bei Pluschenko-Show

Der russische Eiskunstlauf-Star Jewgeni Pluschenko bringt seine Mannschaft auf Silber-Kurs – die Zuschauer feiern ihn mit Standing Ovations. Deutschlands Eiskunstläufer halten sich auf einem guten Platz fünf.

Feierte sein Comeback: Pluschenko begeisterte zum „Tango de Roxanne“ aus dem Soundtrack des Films „Moulin Rouge“. dpa

Feierte sein Comeback: Pluschenko begeisterte zum „Tango de Roxanne“ aus dem Soundtrack des Films „Moulin Rouge“.

SotschiSichtlich erleichtert schrie Jewgeni Pluschenko nach dem gelungenen Comeback seine Freude heraus und küsste seinen langjährigen Coach Alexej Mischin. Mit der persönlichen Rekordpunktzahl von 91,39 brachte der 31 Jahre alte Eiskunstlauf-Olympiasieger von 2006 im neuen Teamwettbewerb der Winterspiele seine Mannschaft nach dem Kurzprogramm zunächst auf Silber-Kurs. Die Paarlauf-Weltmeister Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow sorgten anschließend sogar für die klare Führung zur Halbzeit der neuen Disziplin.

Nur Kanada auf Rang zwei kann den Gastgebern noch gefährlich werden. Deutschland liegt nach guten Leistungen von Peter Liebers (Berlin) sowie dem Ehepaar Maylin und Daniel Wende auf Platz fünf.

Pluschenko begeisterte zum „Tango de Roxanne“ aus dem Soundtrack des Films „Moulin Rouge“ nicht nur die russischen Fans unter den 8000 Besuchern im „Eisberg“ von Sotschi. Mit einer Kombination aus vierfachem und dreifachen Toeloop, je einem dreifachen Axel und Lutz erfüllte der dreimalige Weltmeister alle geplanten Vorgaben.

„Ich habe schon gewonnen, weil ich es geschafft habe, dabei zu sein“, sagte der exzentrische Läufer, der sich im vergangenen Jahr eine künstliche Bandscheibe einsetzen lassen musste. Nur der Japaner Yuzuru Hanyu (97,89) war besser.

„Ich bin so glücklich. Es ist hart, zu Hause zu laufen, aber meine Fans haben meinen Namen gerufen, das hat mich gepusht“, betonte Pluschenko. Nur bei der EM 2010 war er mit 91,30 Punkten schon einmal an eine so hohe Wertung herangekommen. Mit „Schenja! Schenja!“-Rufen - so sein Spitzname seit der Kindheit - wurde der Star und Botschafter der Spiele angefeuert. Mit einer Medaille im Teamwettkampf würde er nach Gold in Turin und Silber in Salt Lake City (2002) sowie Vancouver (2010) das vierte Edelmetall bei seinen vierten Spielen holen.

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