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19.06.2014

22:50 Uhr

England nach 1:2 vor WM-K.o.

Suarez hält Uruguay im Rennen

England droht bei der WM bereits das Aus nach der Vorrunde. Das liegt vor allem an Luis Suarez: Der Legionär vom FC Liverpool schießt die Three Lions mit zwei Toren fast im Alleingang ab.

Mit zwei Toren war Luis Suarez maßgeblich an Uruguays Sieg gegen England beteiligt. ap

Mit zwei Toren war Luis Suarez maßgeblich an Uruguays Sieg gegen England beteiligt.

São PauloUruguays wiedergenesener Stürmerstar Luis Suarez hat England an den Rand des WM-K.o. gebracht. Nach der 1:2 (0:1)-Niederlage am Donnerstag im zweiten Spiel der Gruppe D in São Paulo droht dem Mutterland des Fußballs das erste Vorrunden-Aus bei einer Weltmeisterschaft seit 56 Jahren. Vor 60 000 Zuschauer besiegelte Liverpool-Stürmer Suarez mit seinen Treffern in der 40. und 85. Minute die zweite Turnier-Niederlage der Three Lions und erhielt den Südamerikanern die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. Das erste WM-Tor seiner Karriere von Stürmerstar Wayne Rooney (75.) war zu wenig für die Engländer.

Nur vier Wochen nach seiner Knie-Operation wurde Suarez für die Engländer zum Schrecken. Der Angreifer, der in der abgelaufenen Premier-League-Saison 31 Treffer für den FC Liverpool erzielt, beim blamablen WM-Start seiner Mannschaft gegen Costa Rica aber noch gefehlt hatte, deckte bei seinem Treffer einmal mehr die Schwächen in der Defensive der Engländer auf. „Er ist ein Genie“, hatte Englands Kapitän Steven Gerrard schon vor dem Spiel gesagt. Insgesamt hatte Coach Oscar Tabarez sein Team gegenüber dem kläglichen 1:3 zum WM-Auftakt auf fünf Positionen verändert und auch seinen Star Diego Forlan nach dessen schwacher Vorstellung zunächst draußen gelassen.

Bei den Three Lions war Rooney trotz der heftigen Kritik in der Heimat an seinen Auftritten wieder mit von der Partie. In seinem zehnten WM-Spiel wurde der 28-Jährige von Manchester United trotz seines ersten WM-Tores zum großen Pechvogel, als er nach einer halben Stunde aus einem Meter Entfernung die Latte traf. Trotz der schwachen Chancenverwertung lieferte Rooney zusammen mit Danny Welbeck eine überzeugende Partie, während Daniel Sturridge und Raheem Sterling deutlich abfielen.

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