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16.02.2015

11:25 Uhr

1. FC Köln greift durch

Vereinsausschluss, Stadionverbot, Dauerkarten-Entzug

Quelle:SID

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln reagiert hart auf Fan-Ausschreitungen im Derby bei Borussia Mönchengladbach. Betroffen sind insbesondere 40 Mitglieders eines Fan-Klubs.

Kölner Hooligans stürmen den Platz in Mönchengladbach SID

Kölner Hooligans stürmen den Platz in Mönchengladbach

Kölner Hooligans stürmen den Platz in Mönchengladbach

KölnFußball-Bundesligist 1. FC Köln greift nach den Fan-Ausschreitungen im Derby bei Borussia Mönchengladbach hart durch. Der Klub entzog der Gruppierung Boyz den Fanklub-Status und schloss sie aus der AG Fankultur aus.

Allen etwa 40 bekannten Mitgliedern will der Verein noch vor dem Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 ein lokales, unbefristetes Stadionverbot erteilen und sämtliche Dauerkarten für Heim- und Auswärtsspiele kündigen. Zudem werden alle Vereins-Mitglieder, die den Boyz angehören, aus dem Gesamtverein ausgeschlossen.

Der 21. Bundesliga-Spieltag

Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05 4:2 (0:1)

Nach nicht mal einer Minute lag der BVB gegen Mainz schon wieder zurück, doch erstmals in dieser Saison kann der BVB einen Rückstand noch in einen Sieg verwandeln. Bester Mann auf dem Platz war Marco Reus, mit einem eigenen Tor und einer Vorlage.

Bayern München - Hamburger SV 8:0 (3:0)

Der FC Bayern München schießt den Hamburger SV mit einem 8:0 (3:0)-Kantersieg aus der Allianz-Arena. Angeführt von den überragenden Doppeltorschützen Arjen Robben (36./47.), Thomas Müller (21. Handelfmeter/55.) und Mario Götze (23./88.) nehmen die Münchner ihren Gegner komplett auseinander und verpassen dem HSV die höchste Auswärtsniederlage in der 52-jährigen Bundesliga-Geschichte des Dinos. Die weiteren Treffer für die Bayern steuern Robert Lewandowski (56.) und der eingewechselte Franck Ribery (69.) bei. Für Pep Guardiola ist es der höchste Sieg in seiner Amtszeit bei den Bayern.

Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg 4:5 (0:3)

In einem atemberaubenden Spiel gewinnt Wolfsburg in Leverkusen mit 5:4. Zur Pause sieht alles nach einer klaren Sache aus. Bas Dost (6., 29.) und Naldo (17.) schießen eine klare Gästeführung heraus. Bayer kommt aber wie ausgewechselt aus der Kabine. Heung-Min Sons Doppelpack (57., 62.) sorgt wieder für Spannung, die Dost mit seinem dritten Treffer kontert (63.). Son (67.) und Karim Bellarabi (72.) schaffen dennoch den Ausgleich für die Leverkusener, die aber noch zwei Rückschläge hinnehmen müssen. Emir Spahic sieht Gelb-Rot (82.), Dost krönt das Spektakel mit dem 5:4 in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Bor. Mönchengladbach - 1. FC Köln 1:0 (0:0)

Gladbach tut sich lange schwer gegen gut verteidigende Kölner. Doch wirkliche Chancen kann man sich nicht erarbeiten. Köln bleibt nach vorne unglaublich blass. Erst das Tor von Xhaka (90.+1) erlöst die Borussia und sichert hier den verdienten Sieg.

TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart 2:1 (1:1)

Was für ein Pech für den VfB! Die Stuttgarter spielen über 90 Minuten defensiv stark und erlauben sich in der letzten Minute doch noch einen Patzer, der zur 1:2-Niederlage für die Schwaben führt. Die Hoffenheimer sind jedoch durchgehend überlegen und gewinnen das Spiel hier zurecht mit 2:1 durch die Tore von Roberto Firmino in der 30. Minute und dem Last-Minute-Tor von Sebastian Rudy in der 93. Minute. Den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer für die Stuttgarter erzielt Gotoku Sakai in der 39. Minute. Die VfB aus Stuttgart bleibt mit dieser Niederlage Tabellenschlusslicht. Die TSG bleibt auf Platz 7.

Werder Bremen - FC Augsburg 3:2 (3:1)

In Durchgang eins stellt Werder die Weichen bereits früh auf Sieg, Lukimya gelingt nach 16 Minuten die Führung, auf Klavans Ausgleich nach 21 Minuten findet man per Elfmeter durch di Santo zwei Minuten darauf sofort eine Antwort. Danach verwaltet man die Führung, hat aber weiter ein Auge auf die eigene Offensive und erhöht praktisch mit dem Pausenpfiff durch Gebre Selassie auf 3:1. Im zweiten Durchgang sind die Norddeutschen dann lange Zeit das klar bessere Team, verpassen es aber, mit zahlreichen guten Chancen den vierten Treffer nachzulegen. Ein Aufbäumen der Augsburger wird zwar durch Werners Anschlusstreffer nach 79 Minuten eingeleitet, kommt letztlich aber zu spät.

Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 1:0 (0:0)

Kevin Trapp und Lucas Piazon sind die Matchwinner beim 1:0 der Frankfurter Eintracht gegen Schalke 04. Der Keeper ist von den Gästen nicht zu bezwingen, pariert allein im ersten Durchgang drei Mal gegen Marco Höger (15., 21., 44.) und verhindert so eine verdiente Pausenführung der Königsblauen. Nach dem Seitenwechsel übernehmen die Hessen den Taktstock und entscheiden durch das Tor des eingewechselten Brasilianers (64.) die Partie.

Hertha BSC - SC Freiburg - 0:2

Dank eines 2:0-Auswärtssieges verlassen die Gäste die Abstiegsränge, Berlin fällt auf Platz 16 zurück. Die Hausherren geraten in der 14. Minute durch Klaus in Rückstand und finden in der Folge nie zu ihrem Spiel. Der leichte Schwung nach Wiederanpfiff geht nach dem 2:0 durch Philipp (52.) schnell verloren. Bis auf eine Doppelchance von Stocker und Kalou bleiben die Berliner harmlos.

Hannover 96 - SC Paderborn 07 - 1:2

Hannover agiert die komplette Spielzeit über einfallslos, geht aber nach einem Freistoß dennoch schmeichelhaft durch Marcelo (66.) in Führung. Die in der zweiten Hälfte gefährlichen Paderborner geben aber in Form von Lakic' Joker-Treffer (72.) die schnelle Antwort. Sieben Minuten später versenkt Freistoßspezialist Meha einen ruhenden Ball im 96-Gehäuse. Zieler sieht dabei nicht gut aus und trägt so eine große Mitschuld an der Heimniederlage.

"Der FC begründet diese drastischen Maßnahmen mit dem wiederholten vorsätzlich vereinsschädigenden Verhalten aus den Reihen der Boyz", hieß es in einer Mitteilung: "Führende Mitglieder der Gruppierung waren beim Derby in Mönchengladbach sowohl am massiven, erkennbar verabredeten Einsatz von illegaler Pyrotechnik als auch am Platzsturm nach Spielende beteiligt."

Auch über die Gruppe hinaus würden alle Verursacher der Vorfälle, die ermittelt werden können, mit denselben Sanktionen belegt: "Wie in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen, gehört dazu explizit auch, die Täter für etwaige Verbandsstrafen des DFB und andere durch die Vorfälle verursachten Folgekosten in Regress zu nehmen."

Der FC erklärte, er handele damit "im Sinne der überwältigenden Mehrheit seiner Mitglieder und Fans. Mit Straftätern sitzen wir nicht an einem Tisch."

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