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25.11.2015

20:16 Uhr

2:0 gegen Moskau

Joker Schürrle lässt Wolfsburg jubeln

Der VfL Wolfsburg hat in der Champions League einen Riesenschritt Richtung Achtelfinale unternommen. Die Wölfe müssen sich bei dem eingewechselten André Schürrle bedanken – und beim gegnerischen Keeper.

Schürrle hatte bei seinem Führungstreffer sieben Minuten nach seiner Einwechslung großes Glück. Reuters

Doppelpack des Jokers

Schürrle hatte bei seinem Führungstreffer sieben Minuten nach seiner Einwechslung großes Glück.

MoskauDer zuletzt stark kritisierte André Schürrle hat das Tor zum Champions-League-Achtelfinale für den VfL Wolfsburg unverhofft weit aufgestoßen. Nach dem schmeichelhaften 2:0 (0:0) am Mittwoch bei ZSKA Moskau durch die Treffer des eingewechselten Nationalspielers in der 67. Minute und 88. Minute reicht dem deutschen Vizemeister in zwei Wochen gegen Bastian Schweinsteigers Manchester United schon ein Punkt zum erstmaligen Erreichen der K.o.-Runde der Königsklasse. Nicht mehr zu nehmen ist den Niedersachsen schon jetzt Platz drei und die damit verbundene Qualifikation für die Europa League.

Vor allem in der zweiten Halbzeit hatte Wolfsburg in der Moskauer Kälte vor 16 450 Zuschauern auch Glück. Schürrles erstes Champions-League-Tor für Wolfsburg kam nur unter gütiger Mithilfe von Moskaus Schlussmann Igor Akinfejew zustande. Kurz vor Schluss setzte der Offensivmann dann noch den Schlusspunkt. Die Moskauer, die zum dritten Mal in der Gruppenphase scheiterten, hatten zuvor die besseren Chancen gehabt.

Wolfsburg musste kurzfristig ohne Julian Draxler auskommen, was die Offensivoptionen weiter einschränkte. Der Siegtorschütze aus dem Hinspiel hatte sich im Abschlusstraining verletzt. Nach Ricardo Rodriguez und Luiz Gustavo fehlte schon der dritte Stammspieler.

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Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt übernahmen die Niedersachsen die Initiative und hatten auch mehr Spielanteile. Die Russen agierten zunächst eher defensiv, was überraschte, denn sie brauchten noch eher einen Sieg als der VfL. Die optische Überlegenheit nutzte Wolfsburg zunächst nichts. Zu statisch ging man im Spielaufbau zu Werke.

Das hatte neben der defensiven Ausrichtung des russischen Liga-Spitzenreiters einen weiteren Grund: Der holprige Rasen - laut VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs jenseits von Bundesliga-Niveau - verhinderte immer wieder einen gepflegten Aufbau.

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