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02.11.2013

17:32 Uhr

2:0 in Berlin

Szalai und Draxler schießen Schalke zum Sieg

Quelle:SID

Schalke 04 betreibt Wiedergutmachung für die Derby-Pleite gegen Borussia Dortmund. Die Mannschaft von Trainer Jens Keller gewinnt nicht nur bei der Hertha, sondern zieht auch in der Tabelle an den Berlinern vorbei.

Adam Szalai (im Bild) und Julian Draxler trafen bei Schalkes Sieg in Berlin. SID

Adam Szalai (im Bild) und Julian Draxler trafen bei Schalkes Sieg in Berlin.

BerlinBeim 2:0 in der Hauptstadt sorgten Stürmer Adam Szalai (26.) und Julian Draxler (90.+4) mit ihren Toren auch für eine gelungene Generalprobe für den Champions-League-Kracher am Mittwoch beim englischen Spitzenklub FC Chelsea. Für die etwas aktiveren Berliner bleibt Schalke ein Angstgegner: Neun der letzten zehn Duelle gegen Schalke gingen verloren.

Beide Teams begannen vor 69.277 Zuschauern im Olympiastadion nervös. Das Spiel war geprägt von Fehlpässen und Zweikämpfen, spielerisch wussten anfangs weder die Gäste noch die Hausherren zu überzeugen. Auch Rückkehrer Kevin-Prince Boateng, der in Berlin aufgewachsen war und von 2005 bis 2007 für die Profimannschaft der Hertha gespielt hatte, setzte zunächst kaum Akzente.

Die Berliner wurden dann gefährlich, wenn sie ihre Konterstärke ausspielten. So verhinderte nach einem von Änis Ben-Hatira abgeschlossenen Gegenstoß nur eine Parade von Schalkes Torhüter Timo Hildebrand die Führung (12.). Fünf Minuten später traf Ben-Hatira nach einer sehenswerten Volleyabnahme nur das Außennetz.

Die Schalker brauchten lange, um ihr Offensivspiel anzukurbeln. Nach einer Doppelchance durch Nationalspieler Julian Draxler (23. und 25. Minute) fiel der Führungstreffer durch Szalai nach einer Ecke aber nicht unverdient. Der herausgestürmte Hertha-Torhüter Thomas Kraft machte beim Gegentreffer keine gute Figur.

In der Kabine schien Hertha-Trainer Jos Luhukay die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft machte nach dem Seitenwechsel deutlich mehr Druck. Stürmer Adrian Ramos scheiterte innerhalb von einer Minute zweimal per Kopf (52.). Sieben Minuten später vergab Ben-Hatira fast schon dilettantisch per Hacke. Die Schalker bekamen immer größere Probleme, ihr eigenes Offensivspiel lag fast völlig brach. In der 64. Minute traf der bis dahin unauffällige Shootingstar Max Meyer aber die Latte.

Der fleißige und schnelle Per Skjelbred wusste auch gegen Schalke zu überzeugen und verdiente sich bei Hertha neben Ben-Hatira eine gute Note. Bei den Gästen gefielen der sichere Keeper Hildebrand und der zweikampfstarke Kapitän Benedikt Höwedes.

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