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20.12.2014

20:25 Uhr

2:1 gegen Köln

Wolfsburg siegt sich in die Winterpause

Der VfL Wolfsburg bleibt der letzte verbliebene, ernsthafte Bayern-Konkurrent – falls es so etwas überhaupt noch gibt. Gegen Köln taten sich die Wölfe lange schwer, am Ende hießt der Machtwinner aber erneut Naldo.

Wolfsburgs Naldo (2.v.r.) jubelt nach seinem Treffen zum 2:1 mit Bas Dost (r) und Kevin de Bruyne (3.v.r.). dpa

Wolfsburgs Naldo (2.v.r.) jubelt nach seinem Treffen zum 2:1 mit Bas Dost (r) und Kevin de Bruyne (3.v.r.).

WolfsburgDer VfL Wolfsburg geht mit komfortablen sechs Punkten Vorsprung auf Platz drei in die Winterpause. Der niedersächsische Fußball-Bundesligist gewann sein letztes Hinrundenspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln mit 2:1 (1:1) und festigte den zweiten Rang hinter Primus Bayern München. Den siebten Heimsieg schossen vor 26 824 Zuschauern Bas Dost (16. Minute) und Naldo (78.) heraus. Die Kölner, für die Dominic Maroh (11.) zur Führung traf, bleiben durch die Niederlage als Elfter in der Nähe der Abstiegsränge.

Der VfL dominierte die Partie von Beginn an, war meistens im Ballbesitz und setzte den Gast aus dem Rheinland mit schnellem Passspiel unter Druck. Vor allem über die rechte Seite mit dem quirligen Vieierinha sorgten die Wolfsburger für Gefahr. Links wagte sich Ivan Perisic seltener nach vorne, spielte häufiger Sicherheitspässe. So viele Torchancen wie beim vorherigen Heimspiel gegen den zweiten Aufsteiger aus Paderborn (1:1) erspielten sich die Wolfsburger freilich nicht.

Zahlen und Fakten zum 20. Spieltag

Schalke 04 - Hamburger SV 0:0

Die Hausherren beginnen gut und dominieren die Anfangsphase der Partie deutlich. Ein Lattentreffer und mehrere gute Kopfballchancen stehen bei Königsblau zu Buche, die die Knappen jedoch nicht zur Führung nutzen können. In Hälfte zwei wendet sich das Blatt und der HSV übernimmt die Kontrolle über das Spiel. Durch das klare Übergewicht in den zweiten 45 Minuten ist auch ein Sieg für die Hamburger im Bereich des Möglichen und zeitweise auch verdient. So bleibt es mit 0:0 der besseren Art.

Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt 1:1

Die erste Halbzeit gehört ganz klar den Gästen aus Frankfurt, die verdient mit 1:0 in Führung gehen. Alexander Meier verwandelt einen Foulelfmeter (36.), nachdem Tin Jedvaj Takashi Inui zu Fall bringt. In den zweiten 45 Minuten werden die Gastgeber immer stärker, können aus der Überlegenheit aber lange kein Kapital schlagen. Andererseits verpasst es die Eintracht mit einem Konter den Sack zu zu machen. In der 83. Minute überwindet Karim Bellarabi mit dem ersten Schuss aufs Tor Timo Hildebrand, und am Ende kann sich Frankfurt fast schon freuen, dass es bei dem Punktgewinn bleibt.

FC Augsburg - Borussia Mönchengladbach 2:1

Die Borussia geht durch Max Kruse (3.) per Handelfmeter früh in Führung. Augsburg übernimmt daraufhin das Zepter und überzeugt mit sehr starker Ballbehandlung. Folgerichtig belohnen sich die Gastgeber durch die Tore von Markus Feulner (20.) und Raul Bobadilla (51.). Gladbach fehlt es an Durchschlagskraft im Angriff, außerdem gibt der FCA den Fohlen keine Chance zum Kontern.

Werder Bremen - Borussia Dortmund 2:1

In einem intensiven Bundesligaspiel gewinnt Werder am Ende nicht unverdient gegen Borussia Dortmund. Die Gäste aus Westfalen haben über 90 Minuten mehr Ballbesitz, können sich aus dem Spielverlauf keine nennenswerte Torchance erspielen. Die Gastgeber auf der anderen Seite stehen sicher in der Defensive und kontern immer wieder über den bärenstarken Davie Selke. Der U-19-Europameister ist auch der erste Torschütze der Partie (3.). Bartels erhöht auf 2:0 (62.). Hummels kann nur noch zum Anschlusstreffer einnicken (69.).

VfB Stuttgart - SC Paderborn 0:0

Der VfB und der SCP trennen sich torlos 0:0 - und das ist absolut leistungsgerecht. Beide liefern insgesamt eine schwache Leistung ab und haben einen Sieg nicht verdient. Wobei die Paderborner noch den etwas stärkeren Eindruck hinterlassen, im zweiten Durchgang aber auch nicht mehr gefährlich werden. Der VfB enttäuscht auf der ganzen Linie und schafft erneut keinen Heimsieg.

VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 2:1

Nach der frühen Führung durch Maroh (11.), die Dost in der 16. Minute per Kopf egalisiert, entwickelt sich ein unterhaltsames Spiel mit Vorteilen für die Wölfe. In der zweiten Halbzeit schafft es Köln lange Zeit den VfL offensiv im Griff zu haben, ehe Naldo in der 78. Minute nach Ecke De Bruyne ebenfalls mit dem Kopf das 2:1-Siegtor erzielt. Durch den hohen Einsatz in den zweiten 45. Minuten hat sich Köln durchaus einen Punkt verdient und wird heute nicht für den Aufwand belohnt.

Hertha BSC - 1899 Hoffenheim (Sonntag, 15:30 Uhr)
SC Freiburg - Hannover 96 (Sonntag, 17:30 Uhr)

Es fehlte Luiz Gustavo als Antreiber. Für den Brasilianer spielte Junior Malanda neben Josuha Guilavogui auf der Doppel-Sechs, die zusammen zu wenig Durchschlagskraft entwickelten. „Luiz hat schon in Dortmund müde gewirkt“, erklärte Trainer Dieter Hecking bei „Sky“, brachte Gustavo aber nach einer knappen Stunde zusammen mit Maximilian Arnold. Die beiden neuen Secher setzten in der Offensive mehr Akzente.

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