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18.01.2014

11:41 Uhr

20 Millionen Euro

Transfer von de Bruyne zum VfL Wolfsburg perfekt

Für rund 20 Millionen Euro lotst der VfL Wolfsburg Kevin de Bruyne zurück in die Bundesliga. Der 22-jährige Belgier überzeugte als Leihspieler bei Werder Bremen. In London konnte er sich aber nicht durchsetzen.

Legt das blaue Trikot ab: Kevin de Bruyne wechselt zum VfL Wolfsburg. AFP

Legt das blaue Trikot ab: Kevin de Bruyne wechselt zum VfL Wolfsburg.

WolfsburgDer teuerste Transfer der Winterpause ist perfekt: Kevin de Bruyne wechselt für geschätzte 20 Millionen Euro vom FC Chelsea zum Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der 22 Jahre alte Angreifer erhält nach VfL-Angaben vom Samstag einen Vertrag bis 2019. Der Belgier hatte im Vorjahr als Leihspieler für Werder Bremen zehn Tore erzielt, konnte sich nach der Rückkehr nach London aber nicht in der Mannschaft von Trainer José Mourinho durchsetzen und kam nur auf drei Einsätze in der Premier League. Mehrere Bundesligisten hatten sich vergeblich um den schnellen Profi bemüht.

„Mit der Verpflichtung von Kevin de Bruyne ist es uns gelungen, die Qualität der Mannschaft weiter zu erhöhen“, sagte Trainer Dieter Hecking in einer Pressemitteilung des Vereins: „Kevin ist ein Spieler mit herausragenden Fähigkeiten. Ich bin sehr froh, dass er sich für den VfL entschieden hat.“

Eine Woche vor dem Start der Rückrunde in der ersten Liga hat der vom Volkswagen-Konzern finanzierte VfL erneut ein deutliches Zeichen gesetzt. „Klaus Allofs und Dieter Hecking bauen beim VfL eine sehr gute Mannschaft mit großem Entwicklungspotenzial auf“, sagte de Bruyne. Die Wolfsburger hatten bereits zu Beginn der Saison den Brasilianer Luiz Gustavo vom FC Bayern München für eine ähnlich hohe Summe verpflichtet. Der derzeit auf Rang fünf liegende Werksclub will unbedingt wieder international spielen.

Nach dem überstandenen Medizincheck am Freitag gab es am Folgetag die nicht mehr überraschende Unterschrift. Über die finanziellen Details machte der VfL keine Angaben. Am Sonntag soll de Bruyne offiziell vorgestellt werden.

Von

dpa

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