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11.05.2013

18:15 Uhr

3:0-Erfolg

Bayern meistern sich gegen Augsburg zum Sieg

Der FC Bayern hat seine Meisterfeier mit dem 600. Bundesliga-Heimsieg garniert. Die Münchner mussten im letzten Heimspiel der Saison aber großen Widerstand brechen, ehe sie die Meisterschale in Empfang nehmen durften.

Das Maß aller Dinge: Der FCB besiegte auch Augsburg.

Das Maß aller Dinge: Der FCB besiegte auch Augsburg.

München, ehe sie den FC Augsburg am Ende doch noch deutlich mit 3:0 (0:0) besiegten. Thomas Müller (69. Minute) sowie die eingewechselten Xherdan Shaqiri (82.) und Luiz Gustavo (87.) erzielten die Tore gegen eine Augsburger Mannschaft, die trotz der Niederlage als Tabellen-16. am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Absteiger Greuther Fürth gute Chancen sogar auf den direkten Klassenverbleib hat.

Nach den Toren stimmten die Bayern-Fans unter den 71 000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena Titelgesänge an. Nach dem Schlusspfiff konnte der Party-Marathon richtig starten. Höhepunkt sollte die Präsentation der Mannschaft mit Trainer Jupp Heynckes und der Meisterschale auf dem Münchner Rathausbalkon sein.

 Vor dem Anpfiff zogen Bayern-Legenden von Franz Beckenbauer bis hin zum am meisten bejubelten Torwart-Titan Oliver Kahn für jeden der 22 früher errungenen Münchner Meistertitel ins Stadion ein. Zudem wurde der scheidende Chefcoach Heynckes von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge unter tosendem Beifall mit einem Blumenstrauß offiziell verabschiedet. Der 68-Jährige wird am Saisonende den Trainerstuhl für Pep Guardiola räumen.

"Natürlich kommt da Wehmut auf", hatte Heynckes vor seinem persönlichen Finale in der Allianz Arena eingestanden. Sein letztes Bundesligaspiel wird er in einer Woche in Mönchengladbach seine gegen «große Liebe» Borussia bestreiten. «Das ist eine Konstellation wie in einem Drehbuch - so schließt sich der Kreis», schwärmte Heynckes.

Der Meistercoach hatte - mit Daniel van Buyten für den gesperrt fehlenden Jérome Boateng in der Abwehr - seine vermutliche Elf für das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund aufgeboten. Diese begann entschlossen, doch FCA-Schlussmann Alex Manninger parierte einen Kopfball von Thomas Müller nach Flanke von Arjen Robben überragend (6.). Bei der zweiten Münchner Großchance stand der österreichische Schlussmann ebenfalls goldrichtig, als ein Schuss von Mario Mandzukic ihm mitten ins Gesicht prallte (18.).

Beflügelt von Rückhalt Manninger befreite sich der kampfstarke FCA. Tobias Werner hatte sogar das Führungstor auf dem Fuß, sein zu schwachen Abschluss konnte Nationaltorwart Manuel Neuer aber nicht überwinden (15.). Und als Dong-Won Ji im Zweikampf mit Javi Martínez im Strafraum zu Fall kam, reklamierten die Gäste Elfmeter (28.).

FCA-Trainer Markus Weinzierl hatte sein Team gut eingestellt. Die Bayern taten sich lange schwer, ein Kombinationsspiel aufzuziehen.

Ein Freistoß von Bastian Schweinsteiger flog knapp am Tor vorbei (47.). Auch offensiv wurden die Augsburger mutiger: Werner versuchte es volley (50., ein abgefälschter Schuss von Ji senkte sich auf die Latte (55.). Den Schwaben fehlte die Effektivität im Abschluss.

Das sollte sich rächen - die Klasse der Münchner Offensiv-Stars setzte sich doch noch durch. Müller köpfte nach Flanke von Dante sein 13. Saisontor, Shaqiri und Gustavo trafen jeweils nach Vorarbeit von Franck Ribéry. Augsburg wurde so doch noch unter Wert geschlagen.

Von

dpa

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