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17.04.2011

19:45 Uhr

30. Spieltag

BVB zerlegt Freiburg auf dem Weg zur Meisterschaft

VonThorsten Giersch

Borussia Dortmund ist fast am Ziel: Angespornt von der Niederlage des Verfolgers Leverkusen gewann der BVB problemlos mit 3:0 gegen den überforderten SC Freiburg. Damit hat das Team acht Punkte Vorsprung auf Rang zwei.

Partystimmung in Dortmund - dem BVB ist die Meisterschaft nach diesem Sonntag praktisch nicht mehr zu nehmen.

Die Partie hatte gleich in zweifacher Weise ein besonderes Vorspiel: Zum einen gab es auf den Zufahrtsstraßen ein  veritables Verkehrschaos. Besucher der Intermodellbau-Messe brauchten arg viele Parkplätze. Und zum anderen hingen die BVB-Fans vor dem Anpfiff mit einem Ohr am Radio. Schließlich spielte Verfolger Leverkusen in München und ging gegen die Bayern 5:1 unter - sehr zur Freude der Borussen-Anhänger. Ein Sieg gegen Freiburg würde acht Punkte Vorsprung bedeuten.

BVB-Trainer Jürgen Klopp musste auf Lucas Barrios verzichten. Der Pole Lewandowski rückte in den Sturm, Sein Landsmann Blaszczykowski in die Startelf. Ungleich größer waren vor dem Anpfiff die Personalsorgen bei Freiburgs Trainer Robin Dutt: Neben Linksverteidiger Felix Bastians fielen auch die Mittelfeldakteure Jan Rosenthal und Yacine Abdessadki aus.

Dennoch zeigten sich die Freiburger durchaus mutig und wollten das Spiel von eigenen Tor fern halten. Zudem ließen sich die Garage in den Zweikämpfen nicht lumpen und gingen ordentlich zur Sache. Schnell war klar, dass die Borussia Geduld brauchen würde.

So passierte 23 Minuten nichts Erwähnenswertes. Der BVB kontrollierte ras Geschehen, Fans aber Leone Lücke. Doch dann hatte Linksverteidiger Marcel Schmelzer einen Geniestreich: Er schickte mit einem herrlichen Pass Grosskreutz auf  die Reise. Der nutzte. die Freiheiten und passte mustergültig flach zurück. Götze brauchte nur noch einschieben.

Die 80.000 Zuschauer standen Kopf  und für  Dortmund war das Tor wie ein Dosenöffner. Plötzlich ging alles ganz leicht. Es gab mehrere gute Möglichkeiten, auf 2:0 zu erhöhen. Die Besten vergab Lewandowski direkt nach dem Führungstreffer und in der 36. Sowie 40. Minute.

Mangelnden Einsatz konnte man den Gästen wahrlich nicht vorwerfen, aber man merkte ihnen die lange Verletztenliste an. Nach vorne ging so gut wie nichts, die Mannschaft war nicht eingespielt. Außer einem Schuss von Makiadi kam da nichts (37.).

Da fiel es beim BVB auch nicht ins Gewicht, dass Nuri Sahin nach knapp einer halben Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Antonio da Silva. Zur Halbzeit war das Glück der ohnehin  bestens aufgelegten Borussenfans durch das hochverdiente 2:0 perfekt. Lewandowski nutzte den ersten krassen Fehler der SC-Defensive aus (44.).

Kommentare (2)

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Neandertaler

18.04.2011, 08:16 Uhr

Selten so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler in einem Artikel einer Wirtschaftszeitung gesehen. Respekt...

Narrenkapp

18.04.2011, 10:47 Uhr

Nicht zu vergessen das Einschieben von ueberhaupt nicht passenden Textbausteinen. Hat dies Machwerk denn niemand Korrektur gelesen? Wie peinlich!!

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