Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.04.2014

22:25 Uhr

32. Bundesliga-Spieltag

Stuttgart ohne den finalen Punch

In einer sehr mittelmäßigen Partie konnten weder Hannover 96 noch Stuttgart die entscheidenden Punkte gegen den Abstieg einfahren. Für den VfB war dabei deutlich mehr drin. Cacau vergab den Siegtreffer.

Hannovers Didier Ya Konan (l) und Stuttgarts Carlos Gruezo kämpfen um den Ball. dpa

Hannovers Didier Ya Konan (l) und Stuttgarts Carlos Gruezo kämpfen um den Ball.

HannoverDer VfB Stuttgart hat einen großen Schritt zum Klassenverbleib verpasst, Hannover 96 muss zumindest rechnerisch noch ein wenig zittern. Nach einer mauen Nullnummer im Abstiegsduell bei den Niedersachsen droht den Schwaben weiter der Absturz in die Zweitklassigkeit. Vor 49 000 Zuschauern in der ausverkauften AWD-Arena boten beide Teams am Freitagabend eine schwache Vorstellung. Der Hamburger SV als Tabellen-16. kann am Sonntag beim FC Augsburg den Rückstand auf Stuttgart auf nur noch zwei Punkte verkürzen. Mit neun Zählern Vorsprung auf den HSV besitzt Hannover ein beinahe beruhigendes Polster.

96 zeigte allerdings nicht den leidenschaftlichen Einsatz und die Begeisterung wie noch in den beiden zuletzt gewonnenen Partien gegen den HSV und Eintracht Frankfurt. Clubchef Martin Kind konnte sich damit nicht über ein vorzeitiges Geschenk zu seinem 70. Geburtstag am Montag freuen.

VfB-Coach Huub Stevens vertraute der gleichen Anfangself wie beim 3:1 gegen Schalke - und nach drei Spielen hintereinander ohne Niederlage startete Stuttgart voller Selbstbewusstsein. In der fünften Minute verzog Daniel Didavi nach feiner Hackenvorlage von Ibrahima Traoré knapp links am Tor vorbei.

Vor allem der schnelle Außenstürmer, der im Sommer zu Borussia Mönchengladbach wechselt, trieb das Angriffsspiel der Schwaben immer wieder an. Mit seinem wuchtigen Fernschuss überwand der Guineer zwar erstmals Heim-Torwart Ron-Robert Zieler - da der Ball aber von Cacau unhaltbar abgefälscht wurde, lag Wolfgang Stark mit seiner Abseits-Entscheidung richtig. Kurz vor der Halbzeit hätte der Schiedsrichter allerdings nach einem Schubser von Marcelo gegen Didavi auf Elfmeter entscheiden können. Wegen eines anschließenden Verbalduells sahen beide die Gelbe Karte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×