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23.02.2012

21:20 Uhr

Abenteuer Europa geht weiter

Diouf schießt Hannover ins Achtelfinale

Hannover 96 darf auch weiterhin im Kampf um die Europa-League-Krone mitmischen. Im Rückspiel beim FC Brügge von Coach Christoph Daum reichte ein Tor von Neuzugang Diouf. Im Achtelfinale wartet erneut ein belgisches Team.

Großer Jubel an der Leine: Hannover 96 feiert mit dem Achtelfinaleinzug den größten Europacup-Erfolg der Klubgeschichte. dpa

Großer Jubel an der Leine: Hannover 96 feiert mit dem Achtelfinaleinzug den größten Europacup-Erfolg der Klubgeschichte.

BrüggeHannover 96 hat den größten internationalen Erfolg der Klubgeschichte perfekt gemacht und Christoph Daum aus allen Europacup-Träumen gerissen. Dank eines Tores von Neuzugang Mame Diouf (21.) setzte sich der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga im Zwischenrunden-Rückspiel der Europa League beim Daum-Team FC Brügge mit 1:0 (1:0) durch und steht damit im Achtelfinale. Bereits das Hinspiel hatten die Niedersachsen 2:1 gewonnen. Der nächste 96-Gegner ist erneut ein belgischer: Standard Lüttich, gegen das Hannover in der Gruppenphase nicht über ein 0:0 und ein 0:2 hinausgekommen war.

„Ich glaube, dass es nicht einfach war, wenn man den Platz und das Publikum sieht. Aber wenn man beide Spiele betracht, sind wir hochverdient weitergekommen“, sagte Stürmer Jan Schlaudraff. Klubboss Martin Kind war hochzufrieden: „Das war super, unsere Mannschaft war sehr überzeugend. Wir sind stolz auf dieses Team, das Außergewöhnliches erreicht hat.“ Und Sportdirektor Jörg Schmadtke ergänzte: „Jetzt kommt Lüttich, gegen die haben wir noch etwas gutzumachen.“

Auf holprigem Rasen, den Daum vor der Begegnung mit markigen Worten gescholten hatte, brauchte Hannover wenige Minuten, um sich an die Platzverhältnisse und die hitzige Atmosphäre im mit 22.000 Zuschauern ausverkauften Jan-Breydel-Stadion zu gewöhnen. Daum hatte gewettert: „Unser Platz ist so schlecht, dass ein Bauer seine Kühe nicht darauf lassen würde, aus Angst, dass sie sich die Beine brechen.“ Zuerst schien das löchrige Geläuf jedoch ein Vorteil für die Gastgeber zu sein. Nationaltorwart Ron-Robert Zieler musste nach neun Minuten gegen Victor Vazquez retten.

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