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18.12.2012

14:27 Uhr

Abstiegskampf

Marco Kurz soll Hoffenheim retten

Marco Kurz ist neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim. Er löst Interimscoach Frank Kramer ab, der nach der Entlassung von Markus Babbel Anfang Dezember die Mannschaft für zwei Spiele betreut hatte.

Marco Kurz, Ex-Trainer des 1. FC Kaiserslautern, gibt nun beim 1899 Hoffenheim die sportliche Richtung vor. dpa

Marco Kurz, Ex-Trainer des 1. FC Kaiserslautern, gibt nun beim 1899 Hoffenheim die sportliche Richtung vor.

Frankfurt/MainMarco Kurz, Ex-Coach des 1. FC Kaiserslautern, erhält neun Monate nach seinem Aus auf dem Betzenberg als Trainer des krisengebeutelten Tabellen-16. eine weitere Chance im Profigeschäft. „Marco Kurz wird neuer Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim. Der 43-Jährige übernimmt den Bundesligisten zum 01. Januar 2013“, hieß es einer Erklärung der Kraichgauer am Dienstag. Kurz wird bei einer Pressekonferenz an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) im Trainingszentrum in Zuzenhausen vorgestellt.

Da die Lauterer derzeit in der 2. Liga den dritten Platz belegen, könnte es am Ende der Saison zu einem spannenden Wiedersehen für Kurz mit seinem Ex-Club kommen: Nach dem momentanen Stand würden Hoffenheim und der FCK die Relegation bestreiten.

Der ehemalige Bundesliga-Profi (300 Spiele/5 Tore) bringt den Österreicher Günther Gorenzel, mit dem Kurz bei seinen früheren Stationen TSV 1860 München und FCK zusammenarbeitete, als Co-Trainer mit. Kurz galt seit dem Wochenende als heißer Kandidat in Hoffenheim, nachdem sich Interimscoach Frank Kramer mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen nicht empfehlen konnte. Der 40-jährige Kramer kehrt in sein Amt als Verantwortlicher der U 23 zurück und sagte: „Selbstverständlich werde ich auch in dieser Tätigkeit das neue Trainerteam in jeder mir möglichen Art und Weise unterstützen.“

Details zu Kurz' Vertragslaufzeit nannte die TSG nicht. Manager Andreas Müller soll sich mit Kurz auf einen leistungsbezogenen Kontrakt bis 2014 geeinigt haben, berichtete die „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg). Müller hatte schon nach dem 1:3 am Sonntag gegen Borussia Dortmund - der sechsten Niederlage hintereinander - das Profil des künftigen Verantwortlichen auf der Bank erklärt: „Es muss einer sein, der sich 100-prozentig mit der TSG identifiziert, der Erfahrung hat, wie man eine Mannschaft aus so einer Situation rausholt.“

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