Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.10.2015

13:00 Uhr

Affäre um WM 2006

DFB-Sponsor Daimler fordert lückenlose Aufklärung

Wie im Fall der Fifa-Korruptionsaffäre erhöhen auch beim DFB die Sponsoren den Ermittlungsdruck. Noch immer ist nicht klar, unter welchen Umständen Millionenzahlungen geleistet wurden. Daimler ist das ein Dorn im Auge.

Mercedes zählt zu den wichtigsten Sponsoren der Nationalmannschaft. dpa

Premium-Partner

Mercedes zählt zu den wichtigsten Sponsoren der Nationalmannschaft.

StuttgartDer Daimler-Konzern, Generalsponsor des Deutschen Fußball-Bundes, wünscht sich eine Aufarbeitung der Affäre um die Weltmeisterschaft 2006. „Wir beobachten die Entwicklungen genau und begrüßen eine lückenlose Aufklärung“, hieß es beim Automobilhersteller auf dpa-Anfrage. Die Frage, ob das Engagement auf den Prüfstand gestellt werde, sollte die Affäre nicht aufgeklärt werden, stelle sich derzeit nicht.

Daimler ist mit der Marke Mercedes-Benz seit 1990 Generalsponsor des DFB. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2018. Im Softwarehersteller SAP wollte sich ein weiterer DFB-Sponsor nicht äußern.

Affäre um WM-Vergabe: Netzer droht mit Klage, Zwanziger kontert

Affäre um WM-Vergabe

Netzer droht mit Klage, Zwanziger kontert

Günter Netzer setzt Theo Zwanziger unter Druck. Falls er die Behauptungen zu Netzers Rolle beim WM-Skandal nicht unterlässt, will er wegen Verleumdung klagen. Niersbach will derweil nicht vor dem Sportausschuss aussagen.

Im Zentrum der sogenannten Sommermärchen-Affäre steht eine Zahlung von 6,7 Millionen Euro, die laut Darstellung von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach an die Finanzkommission der FIFA gegangen sein soll. Durch diese soll das Organisationskomitee eine Unterstützung in Höhe von 170 Millionen Euro erhalten haben. Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger sprach von einer „schwarzen Kasse“. Den im Raum stehenden Vorwurf eines Stimmenkaufs wies der DFB mehrfach zurück.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×