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22.03.2016

14:14 Uhr

Anschläge in Brüssel

Belgische Nationalmannschaft sagt Training ab

Fußball spielt keine Rolle. Nach den Anschlägen in Brüssel sagt der belgische Fußballverband das Training ab, das Länderspiel gegen Portugal steht vor der Absage. Auch Frankreich steht unter größter Anspannung.

Das Training wird abgesagt, das Spiel womöglich auch. dpa

Roi Baudouin Stadion in Brüssel

Das Training wird abgesagt, das Spiel womöglich auch.

BrüsselDer Terror hat den Fußball vor der Rückkehr von EM-Gastgeber Frankreich ins Stade de France wieder eingeholt. Der Weltranglistenerste Belgien sagte am Dienstag unmittelbar nach den Anschlägen in Brüssel seine erste Trainingseinheit seit der Zusammenkunft in der belgischen Hauptstadt ab. Die Behörden gingen insgesamt von mindestens 26 Toten und Dutzenden Verletzten aus.

Das Testspiel am kommenden Dienstag, wenn Frankreich fast zeitgleich erstmals nach den Terrorattacken vom 13. November 2015 wieder im EM-Eröffnungs- und Finalstadion in Saint-Denis antreten will, ist fraglich.

Gegner Portugal setzte sich bereits mit den belgischen und internationalen Behörden in Verbindung. Man werde so schnell wie möglich in den kommenden Tagen darüber informieren“, hieß es laut der Zeitung „Het laaatste nieuws“ vom belgischen Verband.

+++ Liveblog zu Anschlägen in Brüssel +++ : Polizei fahndet nach einem der Attentäter

+++ Liveblog zu Anschlägen in Brüssel +++

Polizei fahndet nach einem der Attentäter

Der IS hat sich zu den Terroranschlägen in Brüssel bekannt. Dabei sind am Dienstagmorgen mindestens 30 Menschen gestorben. Die belgischen Ermittler sind einem der Terroristen auf der Spur. Die Ereignisse im Liveblog.

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern“, twitterte die belgische Nationalmannschaft: „Der Fußball ist heute nicht wichtig.“ Der verletzte Nationalspieler Jan Vertonghen twitterte: „Ich kann nicht glauben, dass ich diese Dinge wieder lese ...“.

Ex-Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne, der ebenfalls verletzungsbedingt der Nationalmannschaft fehlt, twitterte in den belgischen Nationalfarben ein Goldenes Herz vor einem schwarz-roten Hintergrund. „Unglaublich!#PrayforBelgium“ schrieb er darüber.

Um 16.30 Uhr sollten die Fans ihre Idole eigentlich beim öffentlichen Training im Stade Roi Baudouin von Brüssel beobachten dürfen. Das Stadion liegt außerhalb des Zentrums, wo sich in einer Metrostation nahe der EU-Gebäude Explosionen ereigneten. Der Flughafen Zaventem, wo zwei Explosionen Menschen tötete, ist etwa 15 Kilometer entfernt.

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