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14.09.2011

22:36 Uhr

Auftaktsieg in Villarreal

Die Bayern nehmen gegen das „gelbe U-Boot“ früh Kurs

Viel souveräner kann man einen Champions-League-Auftakt wohl nicht gestalten: Der Bayern-Sieg beim FC Villarreal war früh nur eine Art Formsache - einer der Münchener könnte so langsam sogar Arbeitslosengeld beantragen.

VillarrealMan war schon geneigt, der Defensive des FC Bayern München magische Fähigkeiten zu unterstellen. In der Bundesliga liegt die letzte Chance eines gegnerischen Teams inzwischen über einen Monat zurück, da war es fast beruhigend, dass Keeper Manuel Neuer im ersten Champions-League-Gruppenspiel beim FC Villarreal wenigstens einige wenige Beschäftigungsnachweise liefern durfte - auch wenn es für die Spanier am Ende weder zu einem Treffer noch zu einem Punkt reichte.

So brachen die Bayern in ihrem 150. Champions-League-Spiel mit einem Sieg in die neue Saison der Königsklasse. 248 Tage vor dem Finale in der heimischen Allianz Arena landete der deutsche Rekordmeister in ungefährdetes 2:0 (1:0) beim FC Villarreal. Vor 21.000 Zuschauern trafen Toni Kroos in der 7. Minute und Rafinha (76.) für die Münchner, die zum siebten Pflichtspiel in Serie ohne Gegentreffer blieben.

Nach der Machtdemonstration in der Bundesliga war die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes auch in Spanien letztlich nie ernsthaft gefährdet und hätte sogar deutlich höher gewinnen können. „Das hätte man besser machen können, aber im Großen und Ganzen haben wir gut gespielt“, sagte Kroos dazu, blieb aber trotz eigener guter Leistung bescheiden: „Dass es gut klappt, ist die Aufgabe eines offensiven Mittelfeldspielers.“

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Es war der erste Bayern-Sieg in Spanien seit dem 1:0 bei Real Madrid im Mai 2001. Das unterlegene Villarreal kassierte seine erste Heimschlappe in elf Partien der Königsklasse. Nach der Niederlage von Bayer Leverkusen und dem Unentschieden von Meister Borussia Dortmund sorgten die Münchner für den einzigen deutschen Sieg am ersten Gruppenspieltag.

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