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24.02.2011

22:53 Uhr

Aus für Stuttgart

VfB kann sich auf die Liga konzentrieren

Der VfB Stuttgart kann sich nach dem Aus in der Europa-League komplett auf den Abstiegskampf in der Bundesliga konzentrieren. Gegen Benfica Lissabon unterlagen die Schwaben auch im Rückspiel und sind ausgeschieden.

Benficas Salvio freut sich mit seinen Mitspielern über den ersten Treffer. Quelle: dpa

Benficas Salvio freut sich mit seinen Mitspielern über den ersten Treffer.

StuttgartSchwach, schwächer, Stuttgart: Nach einer weitgehend indiskutablen Leistung ist der VfB gegen Benfica Lissabon in der Europa League ausgeschieden. Der portugiesische Rekordmeister bezwang den völlig verunsicherten Tabellen-Vorletzten der Fußball-Bundesliga im Zwischenrunden-Rückspiel am Donnerstag hochverdient 2:0 (1:0) und feierte beim 19. Gastspiel in Deutschland den ersten Sieg. Auch eine siebenminütige Nachspielzeit brachte nicht mehr die Wende.

Die Schwaben hatten zudem Pech, dass Torhüter Marc Ziegler, der bis dahin mit Abstand beste Profi der Gastgeber, bei seinem Saison-Debüt mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung verletzt ausscheiden musste. Vor 25 800 Zuschauern erzielten Eduardo Salvio (30. Minute) und Oscar Cardozo (78.) per Freistoß die Treffer in einer insgesamt niveauarmen Partie und besiegelten die vierte Pflichtspiel-Niederlage nacheinander für den Meister von 2007. Zdravko Kuzmanovic sah wegen eines Frustfouls noch Rot (90.+7).

Für die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia war die Pleite ein weiterer Tiefschlag im Hinblick auf den Abstiegskampf in der Bundesliga und das richtungsweisende Spiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag. Ebenso schmerzlich wie der K.o. auf der europäischen Bühne war aber das verletzungsbedingte Aus für Ziegler in der 52. Minute.

Nach einem Zusammenprall mit Benfica-Mittelfeldspieler Nicolas Gaitan musste der 34-Jährige benommen vom Platz getragen werden. Der erst für dieses Spiel zur neuen Nummer eins aufgestiegene Keeper riskierte nach einer missglückten Abwehr Kopf und Kragen beim Rauslaufen und prallte mit seinem Kopf gegen das Knie des Argentiniers. Ziegler musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden; der am Dienstagabend von Labbadia zur Nummer zwei degradierte Sven Ulreich kam unverhofft zu seinem „Comeback“.

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