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27.07.2011

18:43 Uhr

Bayern München

Hoeneß stellt höhere Investitionen in den Kader in Aussicht

VonPeter Brors, Thomas Mersch

ExklusivKlotzen statt kleckern wie unter van Gaal: Bayern-Präsident Uli Hoeneß kündigt eine Kehrtwende in der Transferpolitik des Vereins an. Die Rekordausgaben dieser Saison im Liga-Vergleich sollen da nur ein Anfang sein.

Bayerns Präsident Hoeneß erwartet höhere Investitionen für neue Spieler. Quelle: dapd

Bayerns Präsident Hoeneß erwartet höhere Investitionen für neue Spieler.

MünchenFußball-Bundesligist FC Bayern München plant mittelfristig mit höheren Investitionen in den Spielerkader. „Wo der FC Bayern in sechs, sieben Jahren steht? Dann ist wahrscheinlich und hoffentlich unser Stadion ganz bezahlt. Und wir können alles Geld in die Mannschaft investieren“, sagte Klubpräsident Uli Hoeneß dem Handelsblatt. Schon im Vorfeld der am Freitag kommender Woche beginnenden Saison hat der Rekordmeister seine Transferausgaben deutlich erhöht.

Rund 44 Millionen Euro hat der FC Bayern bislang ausgegeben, um neue Spieler zu holen – und damit deutlich mehr als jeder andere Erstligist. Zu den Neuzugängen zählen Nationaltorwart Manuel Neuer (von Schalke 04 / 22 Mio. Euro), der deutsche Nationalverteidiger Jérôme Boateng (Manchester City / 13,5 Mio. Euro) und der Brasilianer Rafinha (Genua, 5,5 Mio. Euro).

Vor Beginn der vergangenen Saison hatte der damalige Trainer Louis van Gaal auf die Verpflichtung teurer Stars verzichtet. „Letztes Jahr wollte der Trainer partout keine neuen Spieler. Dabei hatten wir ihm Rafinha und Khedira auf dem Silbertablett serviert“, sagte Hoeneß. Mit dem neuen Coach Jupp Heynckes wurde nun wieder kräftig investiert.

„Dieses Jahr ist, was die Transferstrategie angeht, eher ein normales Jahr.“ Als Tabellendritter der vergangenen Saison muss Bayern München noch in der Qualifikation bestehen, um die Champions League zu erreichen. Ein Scheitern würde sich laut Hoeneß deutlich negativ auf die Klubbilanz auswirken. „Wenn wir uns nicht für die Champions League qualifizieren, werden wir auch keinen Gewinn machen“, sagte er.

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