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18.12.2015

16:46 Uhr

Bayern München

Warten auf Peps Entscheidung

Die erste Halbserie neigt sich ihrem Ende entgegen. Der Herbstmeister ist mit den Bayern bereits gekürt, abseits des Rasens bleibt es aber Spannend. Denn die Bundesliga wartet auf die Entscheidung des Münchner Trainers.

Zeichen stehen auf Abschied

Verlässt Pep die Bayern?

Zeichen stehen auf Abschied: Verlässt Pep die Bayern?

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DüsseldorfDie Weltmeisterliga blickt voller Spannung gen Hannover und München. Alle warten auf Pep Guardiolas Entscheidung. Bleibt er bei den Bayern? Geht er? Kaum ein anderes Thema beschäftigt den deutschen Fußball zum Hinrundenfinale mehr als die Zukunft des 44 Jahre alten Trainers. Am Tag vor dem Auftritt in Niedersachsen gab sich der spanische Starcoach noch geheimnisvoll: „Wir haben über das Thema oft gesprochen, übermorgen werden wir es wissen“, ließ Guardiola am Freitag wissen.

Sportlich ist beim Top-Ensemble alles klar: Es ist längst und zum fünften Mal nacheinander Herbstmeister. Da verteilte der Gegner artig Komplimente. „Sie sind der Bundesliga ein wenig entrückt“, kommentierte Michael Frontzeck. Trotzdem macht Hannovers Trainer seiner Mannschaft, die zu Hause nur sechs Punkte holte, Mut: „Wir dürfen uns nicht im eigenen Strafraum eingraben.“ Den Bayern irgendwie wehtun und nicht nur defensiv agieren - so möchte es Frontzeck möglich machen, dass „96“ erstmals seit dem 23. Oktober 2011 (2:1) wieder drei Punkte gegen den Rekord-Titelträger holt.

Siegen oder noch mehr Probleme bekommen - diese Prämisse gilt nicht nur für Frontzeck, sondern auch für dessen Trainerkollegen Armin Veh, Viktor Skripnik und Jürgen Kramny. Dass Veh mit Eintracht Frankfurt und Skripnik mit Werder Bremen vor dem direkten Duell so weit unten stehen würden, war nicht zu vermuten. „Es ist das wichtigste Spiel der Hinrunde“, bemerkte Skripnik.

Noch schlimmer ist es um Stuttgart bestellt: Nur mit einem Erfolg gegen den Vizemeister Wolfsburg können der VfB und Interims-Mann Kramny Tabellenplatz 18 verlassen. Immerhin: Beim mühsamen 3:2 nach Verlängerung über den Zweitligisten Braunschweig gelang Kramny der erste Erfolg mit den Schwaben. Wolfsburgs Coach Dieter Hecking schreibt dem VfB „gutes Potenzial“ zu. „Sie werden sich von unten wegbewegen“, sagte er. VfL-Handicap: die Auswärtsmisere. Bisher steht lediglich das 1:0 in Darmstadt in der Bilanz des Cup-Gewinners.

Der Aufsteiger aus Hessen ist als Gast ungleich besser: Elf Auswärtszähler sind stark. Da ist Borussia Mönchengladbach am Sonntag gewarnt, zumal das Team von Trainer André Schubert dreimal in Serie verlor: 2:4 in der Champions League bei Manchester City, 0:5 in der Liga in Leverkusen und 3:4 im Pokal gegen Bremen.

Geradezu euphorisch registriert Berlin den Status quo von Cup-Viertelfinalist Hertha BSC. Dass Pal Dardai und sein Team vor dem Aufeinandertreffen mit Mainz 05 hinter den Bayern und Borussia Dortmund, am Samstag Gast des zu Hause seit 440 Minuten torlosen 1. FC Köln, Dritte sind, ist eine der großen Überraschungen der Spielzeit 2015/16.

Die Partie zwischen Ingolstadt und Leverkusen ist eine Bundesliga-Premiere. „Wir wollen zeigen, dass wir auch gegen solche Mannschaften bereits in der Lage sind, zu Hause etwas mitzunehmen“, kündigte FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl an. Allerdings hat der Aufsteiger von seinen zurückliegenden acht Begegnungen nur eine gewonnen. Als „Angstgegner“ tritt Augsburg beim Hamburger SV an: In den bisherigen acht Duellen siegte der FCA bei zwei Niederlagen und einem Remis fünfmal.

Von

dpa

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