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21.03.2014

14:43 Uhr

Boris Rotenberg

Kuranyis Klubpräsident auf der Sanktionsliste

Die ausländischen Konten von Boris Rotenberg sind eingefroren worden. Der 57-Jährige ist Präsident von Dynamo Moskau und gilt als Vertrauter Wladimir Putins. Der deutsche Fußballer Kevin Kuranyi spielt für ihn.

Boris Rotenberg und sein Bruder Arkadi sollen mit Aufträgen bei den Olympischen Winterspiele Milliardenbeträge verdient haben. AFP

Boris Rotenberg und sein Bruder Arkadi sollen mit Aufträgen bei den Olympischen Winterspiele Milliardenbeträge verdient haben.

MoskauVon den Sanktionen der USA gegen Russland wegen der Krim-Krise ist auch der Präsident des russischen Fußball-Erstligisten Dynamo Moskau betroffen. Boris Rotenberg steht dem Club des früheren deutschen Nationalspielers Kevin Kuranyi vor. Zusammen mit seinem Bruder Arkadi befindet er sich auf einer Liste von russischen Regierungsbeamten und einflussreichen Geschäftsleuten, deren Vermögen auf ausländischen Banken eingefroren werden sollen.

Die Multimillionärs-Brüder Rotenberg gelten als enge Bekannte von Staatschef Wladimir Putin. Arkadi, der als „Development Manager“ der Internationalen Judoföderation arbeitet, soll ein früherer Judo-Partner Putins sein. Kreisen in Washington zufolge hatten die Brüder für die Olympischen Winterspiele in Sotschi Verträge erhalten, die ihnen insgesamt rund sieben Milliarden US-Dollar (5,1 Mrd Euro) in die Tasche gespielt haben sollen. Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hatte beiden milliardenschwere Bereicherung bei dem Sportereignis vorgeworfen.

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Von

dpa

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