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29.05.2013

13:53 Uhr

Brand Finance-Ranking

FC Bayern ist die teuerste Fußballmarke der Welt

VonStefan Merx

ExklusivTitel Nummer drei für den FC Bayern München: Im Marken-Ranking der Londoner Beratung Brand Finance schiebt sich der deutsche Rekordmeister erstmalig an die Spitze – und hängt damit Klubs wie ManU und Real ab.

Klub der Meister: Bayern München (hier beim Gewinn des Champions League-Pokals) holt auch den Markentitel. Reuters

Klub der Meister: Bayern München (hier beim Gewinn des Champions League-Pokals) holt auch den Markentitel.

DüsseldorfDer FC Bayern München triumphiert erneut: Im Markenwert-Ranking der Londoner Beratung Brand Finance schiebt sich der deutsche Rekordmeister erstmals an die Spitze der Fußballklubs: 668 Millionen Euro ist die Marke Bayern München aktuell laut Brand Finance wert – 51 Millionen Euro mehr als noch 2012.

Der deutsche Rekordmeister überflügelt damit erstmals den englischen Meister Manchester United, der im Ranking 20 Millionen Euro Markenwert einbüßte und mit 650 Millionen Euro auf Rang zwei rutscht. Nach einem Bericht des Handelsblatts (Mittwochausgabe) folgen die spanischen Top-Marken Real Madrid (482 Mio. €) und der FC Barcelona (444 Mio. €). Der Markenwert berechnet sich nach den Lizenzkosten, wenn ein Dritter die Marke kommerziell nutzen wollte. 

Acht Fußball-Bundesligisten sind unter den Top-50-Klubs vertreten. Bis auf Schalke 04 und den HSV steigerten alle Bundesligisten ihren Markenwert im zweistelligen Prozentbereich. Vizemeister Borussia Dortmund (202 Mio. €) verzeichnete den zweithöchsten Wertzuwachs mit 24 Millionen Euro und schob sich an Schalke 04 (201  Mio. €, Rang 11) vorbei auf Rang zehn.

Der sichere dritte Champions-League-Starter Bayer 04 Leverkusen legte mit seiner Werkself um 20 Millionen Euro auf 70 Millionen Euro Markenwert zu und liegt nun unmittelbar vor Paris Saint-Germain auf Platz 23. Der HSV (112 Mio. €, Rang 16), der VfB Stuttgart (64 Mio. €, Rang 25), VfL Wolfsburg (64 Mio. €, Rang 27) und der SV Werder Bremen (62 Mio. €, Rang 32) runden das starke Bild ab.  

„Die Aufgabe für die Bundesliga-Klubs und die Liga besteht jetzt darin, ihre heimische Markenstärke auch global zu nutzen“, sagt David Haigh, CEO von Brand Finance. Bayern München bezeichnen die Studienautoren als „kommerzielles Kraftwerk“. 

Ein Indikator des auch im Ausland gestiegenen Interesses am Champions-League-Sieger sind die Trikotverkäufe. Der FC Bayern München steuere auf einen Trikot-Absatzrekord zu, sagte der Marketingvorstand des FC Bayern München, Andreas Jung, dem Handelsblatt: „Unsere Zielvorstellung mit Adidas ist: Wir können im Kalenderjahr 2013 rund eine Million Trikots verkaufen. Das ist gigantisch und ein neuer Rekord.“ 2012 mit dem „Finale dahoam“ habe man rund 600.000 Trikots verkauft.

Vizemeister Borussia Dortmund kommt in dieser Saison nach Vereinsangaben auf 350.000 Stück, in der Vorsaison waren es 230.000.

 

Kommentare (1)

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uweweinreich

29.05.2013, 16:15 Uhr

Man muss nur öfters mal in Nordamerika, Südamerika und Asien unterwegs sein, dann auch noch das Glück haben ESPN zu empfangen, dann wird schnell deutlich, wie enorm das Potential von Bayern München ist. Die Bundesliga und die Champions Ligue Spiele vom FCB werden z.B. in Südamerika live auf drei (manchmal 4) Fernsehkanälen übertragen. Beachtlich ist zudem wie kompetent die Reporter über den FCB berichten. Der Hipe hat gerad erst begonnen.

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