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14.05.2012

14:51 Uhr

Britische Fußball-Liga

Mit Öl-Millionen zur Meisterschaft

ManCity schlägt den Stadtrivalen ManU: Der Erfolg des neuen englischen Fußballmeisters ist kein Zufall. Seit 2008 ist der Verein im Aufwind – dank des Geldes von Mäzen Mansour bin Zayed Al Nahyan aus Abu Dhabi.

Manchester City feiert

Fußball: Manchester City feiert

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LondonDie Himmelblauen von Manchester City befinden sich endgültig auf Wolke sieben: Mit zwei Treffern in der Nachspielzeit hat sich Manchester City auf dramatische Weise seinen ersten Meistertitel seit 1968 gesichert. Dank Toren von Edin Dzeko (90.+1 Minute) und Sergio Agüero (90.+3) verwandelte das Team von Roberto Mancini am Sonntag einen 1:2-Rückstand noch in einen 3:2-Heimsieg gegen die Queens Park Rangers.

Damit holten sich die Himmelblauen den Premier-League-Titel dank eines Acht-Tore-Vorsprungs vor Manchester United. Der Stadtrivale verpasste trotz eines 1:0-Siegs beim AFC Sunderland durch Wayne Rooneys 27. Saisontreffer im Fernduell gegen die Citizens den 20. Meistercoup.

Der Erfolg nach Jahrzehnte langer Durststrecke kommt nicht von ungefähr: Seit knapp vier Jahren, seit dem 1. September 2008, hauen die Verantwortlichen des Manchester City Football Club das Geld auf den Kopf, dass es nur so raucht. Dass der Klub fast jede Saison mit einem dicken Minus abschließt, stört derzeit nicht, denn der Besitzer seit 2008 ist ein steinreicher Mann: Mansour bin Zayed Al Nahyan, ein einflussreicher Scheich aus Abu Dhabi. Er verfolgte den Titelgewinn von der Tribüne aus.

Seine Königliche Hoheit, überdies stellvertretender Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate, nebenbei unter anderem mit 9,1 Prozent an der Daimler AG beteiligt, hat mittlerweile umgerechnet rund 860 Millionen Euro in die Citizens investiert. Ihm und seiner Abu Dhabi United Group gehört alles, inklusive des „City of Manchester"-Stadions, das längst den Namen der Fluggesellschaft des kleinen Emirates trägt, das von Scheich Mansours Familie regiert wird. Geld, so scheint es, spielt keine Rolle. „Nach den turbulenten Jahren haben es Fans, Spieler und Umfeld jetzt einfach verdient“, sinnierte Yaya Toure.

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