Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.11.2012

16:19 Uhr

Bundesliga, 12. Spieltag

Stuttgart erkämpft sich wichtigen Dreier in Gladbach

VonThorsten Giersch

Borussia Mönchengladbach konnte trotz guter Möglichkeiten keinen Boden gutmachen auf die internationalen Plätze. Am Ende gewann der VfB mit Geschick und Glück sogar 2:1.

Der Gladbacher Oscar Wendt (l) kann den Stuttgarter Martin Harnik nicht am Kopfball zum 1:1-Ausgleich hindern. dpa

Der Gladbacher Oscar Wendt (l) kann den Stuttgarter Martin Harnik nicht am Kopfball zum 1:1-Ausgleich hindern.

MönchengladbachBorussia Mönchengladbach hat einen herben Dämpfer im Kampf um die internationalen Plätzen hinnehmen müssen. Trotz der besseren Torchancen verloren die „Fohlen“ daheim gegen einen soliden, aber keineswegs überzeugenden VfB Stuttgart mit 2:1.

Die Tore in der jederzeit spannenden, aber selten hochklassigen Partie schossen Stranzl für Gladbach und Harnik für die Gäste. Die Entscheidung brachte ein Eigentor von Brouwers. Damit stehen die beiden Clubs nun punktgleich im Mittelfeld der Liga, haben aber noch Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen.

Der VfB musste unter der Woche das 2:4 gegen Hannover verdauen, hier fingen sich die Schwaben nach 2:0-Führung vier Gegentore in 16 Minuten. Aber immerhin hatte Stuttgart in dieser Saison von fünf Auswärtsspielen nur eines verloren und sich nach dem „Ausrutscher“ gegen Hannover zuletzt stabiler gezeigt. Zudem sind die Schwaben statistisch gesehen der Angstgegner der Borussia: nur zwei der letzten 28 Spiele konnten die „Fohlen“ gewinnen. 

VfB-Trainer Bruno Labbadia musste auf Niedermeier (Grippe) verzichten und schickte Boka und Holzhauser auf die Bank. Für die drei standen Maza, Molinaro und Qvist in der Anfangsformation.

Gladbachs Coach Lucien Favre ließ seine Elf unverändert. Zudem saß der zuletzt verletzte Routinier Roul Brouwers wieder auf der Bank. 

So wirkten die Aktionen der Gastgeber zunächst flüssiger. Die erste nennenswerte Szene hat Patrick Hermann: Nach einem langen Seitenwechsel nahm er den Ball gekonnt an und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss (5. Minute). Es war keinesfalls ein Weckruf für den VfB. Die Borussia belagerte den Strafraum. Dass ausgerechnet der Innenverteidiger Martin Stranzl aus rund 25 Metern flach abzog, hatte wohl auch VfB-Keeper Sven Ulreich komplett überrascht: denn der zeigte gar keine Reaktion und ließ den Ball im linken Eck einschlagen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×