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22.03.2016

17:04 Uhr

Bundesliga-Ansetzung

VfB Stuttgart wehrt sich gegen Montagsspiel

Spielen Fußballklubs international, dürfen sie in der Liga sonntags ran. Eigentlich auch am 1. Mai, doch da hat die Polizei mit Kundgebungen zu tun. Die DFL legt ein Spiel nun auf den Montag. Und sorgt für Irritationen.

Die Partie könnte die erste Montagspartie der 1. Liga seit 2000 werden – aber eben auch nicht. dpa

VfB Stuttgart - Werder Bremen

Die Partie könnte die erste Montagspartie der 1. Liga seit 2000 werden – aber eben auch nicht.

FrankfurtDer VfB Stuttgart wehrt sich vehement gegen das von der DFL angesetzte mögliche Montagsspiel bei Werder Bremen. Sollte die Bundesliga-Partie tatsächlich am 2. Mai stattfinden, wäre das für ihn „absolut nicht nachvollziehbar“, wetterte VfB-Sportvorstand Robin Dutt am Dienstag. „Der Montag ist kein Regelspieltag für die Bundesliga und aus meiner Sicht gibt es auch keine gravierenden Gründe, warum sich das in Zukunft ändern sollte.“ Wegen der internationalen Einsätze des VfL Wolfsburg und von Borussia Dortmund hatte sich die Deutsche Fußball Liga auf diese ungewöhnliche Anstoßzeit festgelegt.

Die Partie der derzeitigen Abstiegskandidaten Bremen - Stuttgart wurde für den 2. Mai (20.15 Uhr) terminiert. Allerdings kann sie noch gegen das Spiel Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg getauscht werden. „In diesem Spiel, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, wollen und können wir nicht auf die Unterstützung eines Großteils unserer Fans verzichten“, erklärte Dutt auf der Homepage der Schwaben. „Das wäre ein Wettbewerbsnachteil, der so nicht akzeptabel ist.“

Die Ansetzung der letzten vier Spieltage war für die DFL ein Puzzlespiel, da der deutsche Fußball im Champions League-Viertelfinale noch mit dem FC Bayern München und Wolfsburg vertreten ist und in der Europa League mit dem BVB.

Zudem hatte sich der Dachverband der Proficlubs schon länger darauf geeinigt, dass am 1. Mai nicht gespielt wird, da die Polizei durch Kundgebungen und Demonstrationen genügend belastet ist. Deshalb findet an jenem Wochenende eine Begegnung am Freitag statt, sieben stehen am Samstag an - und am Montag sollen Bremen und der VfB ran.

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